Patriarch Ilia rief zum Beginn der Fastenzeit zu Versöhnung und Gebet auf
Geistliches Oberhaupt der Georgischen Orthodoxen Kirche richtet pastoralen Appell an Gläubige – Schwerpunkt auf Umkehr, Vergebung und geistlicher Vorbereitung auf Ostern
Kurz vor Beginn der Großen Fastenzeit hat Katholikos-Patriarch Ilia II. von ganz Georgien die Gläubigen am Sonntag, dem 22. Februar 2026, zu innerer Erneuerung, Versöhnung und verstärktem Gebet aufgerufen. In seinem Schreiben betont er die Bedeutung der Fastenzeit als Zeit der Reue und Hoffnung. Das Patriarchat veröffentlichte den Hirtenbrief auf seiner Facebook-Seite.
Der Patriarch beschreibt die kommenden 40 Tage als eine besondere Phase des kirchlichen Jahres, die von Herzschmerz, Dankbarkeit und geistlicher Erwartung geprägt sei. Die Fastenzeit solle bewusst eingehalten werden, um sich würdig auf die Auferstehung Christi vorzubereiten, wobei gesundheitliche Einschränkungen berücksichtigt werden müssten.
Zugleich ruft Patriarch Ilia zu Versöhnung und zur Überwindung von Feindschaft auf. Gläubige sollten einander vergeben, nicht mit Bosheit reagieren und ihre Beziehung zu Gott durch intensives Gebet stärken. Besonders empfiehlt er das Jesusgebet, das Gebet zur Gottesmutter sowie den Psalm 50.
Darüber hinaus ermutigt das Kirchenoberhaupt zu regelmäßiger Beichte und geistlicher Begleitung während der Fastenzeit. In einer persönlichen Note bittet der Patriarch selbst um Vergebung für eigene Schwächen und versichert, weiterhin für seine geistlichen Kinder zu beten.
Die UOJ berichtete zuvor, dass ein orthodoxes Kloster aus der Herzegowina drei Goldmedaillen für sein Olivenöl erhielt.