Christusfigur mit Maschinenpistolen auf Festival in Frankreich aufgestellt

In Frankreich wurde eine Christusstatue mit Maschinenpistolen in den Händen aufgestellt. Foto: X-Account @Ad_Vitam44_

Der französische Künstler James Colomina stellte auf einem Kunstfestival in Marseille eine zwei Meter hohe rote Skulptur des gekreuzigten Jesus Christus mit Uzi-Maschinenpistolen in den Händen auf. Darüber berichtete die UOJ in der Ukraine.

Der Bildhauer brachte die zwei Meter hohe Figur aus rotem Kunstharz mit der Aufschrift „Du sollst nicht töten“ an der Fassade einer ehemaligen Seifenfabrik im 15. Arrondissement der Stadt an. Der Künstler legte dem gekreuzigten Erlöser zwei Maschinenpistolen in die Hände. „Wir haben Religionen, Gesetze und Grundsätze erfunden“, schrieb James Colomina auf seiner Instagram-Seite. „Dann haben wir tausend Gründe erfunden, sie zu brechen.“

Das Erscheinen der skandalösen Komposition an der Fassade löste heftige Empörung unter Katholiken und Anwohnern aus. Wegen der Proteste und der Gefahr einer Beschädigung des Exponats brachten die Veranstalter des Festivals vom Kollektiv Mister Freeze die Skulptur von der Straße in einen Innenraum.

Der französische Aktivist Ad Vitam merkte an, dass die Veranstalter die Skulptur von der Straße entfernt hätten und dabei auf das „Risiko von Vandalismus und den Wunsch, eine Verletzung der religiösen Überzeugungen der Einwohner zu vermeiden“ verwiesen hätten. „Der visuelle Schock durch die Darstellung einer heiligen Gestalt mit automatischen Waffen führte genau zu diesem Ergebnis: sofortige Aufmerksamkeit der Medien und die Entfernung von der Straße. Sie musste unverzüglich entfernt werden“, schloss der Aktivist.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass sich die russische und serbische orthodoxe Jugend zur Liturgie in Köln getroffen hatten.

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