Metropolit Serafim feierte den zehnten Geburtstag der Kirchengemeinde Wuppertal
Metropolit Serafim predigte am Samstag in Wuppertal. Foto: Screenshot YouTube
Der rumänisch-orthodoxe Metropolit Serafim von Deutschland, Zentral- und Nordeuropa hat am 12. September 2026 in der Wuppertaler Kirchengemeinde „Heiliger Erzpriester Laurentius“ und „Heilige Jungfrau Parascheva“ einen Gottesdienst zum zehnjährigen Bestehen der Gemeinde gefeiert und anschließend eine Predigt gehalten. Er würdigte dabei den Aufbau und die Entwicklung der Kirchengemeinde, die von Priester Costin Tudorache, seiner Ehefrau Ligia und wenigen Gläubigen gegründet worden sei. Die Gemeinde habe sich seit ihrer Gründung deutlich vergrößert und weiterentwickelt. Die Metropolie veröffentlichte ein Video dazu.
Metropolit Serafim betonte die besondere Verantwortung der Gemeinden für Kinder und Jugendliche. Sie seien nicht nur die Zukunft der Pfarreien, sondern auch deren Gegenwart. Ohne Kinder, die bereits heute am kirchlichen Leben teilnähmen, gebe es auch in Zukunft keine lebendigen Gemeinden. Er lobte in diesem Zusammenhang Ligia, die Ehefrau von Priester Costin Tudorache, für ihr besonderes Engagement in der Arbeit mit den Kindern. Die Wuppertaler Gemeinde bezeichnete er als eine der aktivsten rumänisch-orthodoxen Gemeinden im Bereich der religiösen Erziehung und Glaubensvermittlung an Kinder.
Im Mittelpunkt seiner Predigt stand die Frage nach der Aufgabe einer rumänisch-orthodoxen Kirchengemeinde in der Diaspora. Metropolit Serafim beschrieb die Gemeinde als eine große Familie. Nach einer Vorstellung des heiligen Johannes Chrysostomos sei die Familie die „kleine Kirche“, während die Gemeinde als große Familie verstanden werden könne. In der Kirche sollten die Gläubigen ihre Liebe zu Gott und zueinander stärken und sich als Teil einer geistlichen Gemeinschaft erfahren.
Die UOJ berichtete zuvor, dass eine neue Ausgabe der orthodoxen Schriftenreihe „Der Schmale Pfad“ erschienen ist.
Lesen Sie auch
Diakon Igor Willimowski predigte über die Liebe zu Gott und zum Nächsten
Der Geistliche warnte davor, sich in Einzelstreitigkeiten zu verlieren, und stellte die beiden zentralen Gebote des Evangeliums in den Mittelpunkt.
Russische und serbische orthodoxe Jugend traf sich zur Liturgie in Köln
Die Jugendlichen feierten eine deutschsprachige Liturgie und gedachten gemeinsam des heiligen Heribert, der im ersten Jahrtausend Erzbischof von Köln war.
Ungarn hob Adoptionsverbot für gleichgeschlechtliche Paare auf
Ministerpräsident Péter Magyar erklärte, dass Fachleute über die Adoption von Kindern durch LGBT-Paare entscheiden werden.
Metropolit Serafim feierte den zehnten Geburtstag der Kirchengemeinde Wuppertal
Der Geistliche betont die Bedeutung von Gebet, christlicher Nächstenliebe und Glaubensvermittlung an Kinder und Jugendliche.
In Sofia führte Bulgariens Patriarch eine Prozession mit Kreuzreliquie an
Ein Fragment des kostbaren Kreuzes Christi wurde durch die Straßen Sofias getragen und in die Patriarchalkathedrale des heiligen Alexander Newski überführt.
Kardinal Müller kritisierte politische Einmischung deutscher Bischöfe
Der frühere Präfekt der römischen Glaubenskongregation warnte vor einer Parteinahme katholischer Bischöfe im politischen Wettbewerb: „Missbrauch geistlicher Autorität“.