Metropolit Rastislav kondolierte der UOK zum Mönchsmord in der Lawra
Metropolit Rostislav von Tschechien und der Slowakei. Foto: UOC
Metropolit Rastislav der Kirche der Tschechischen Länder und der Slowakei sprach Seiner Seligkeit Metropolit Onufrij von Kiew und der ganzen Ukraine sein Beileid wegen des Angriffs auf dem Gelände der Heiligen Mariä-Entschlafens-Lawra von Swjatogorsk und des Todes des Mönchs Warsonofij aus. Dies berichtet die UOJ in Tschechien und der Slowakei.
In seinem Schreiben an Seine Seligkeit Onufrij schrieb das Oberhaupt der Kirche der Tschechischen Länder und der Slowakei: „Mit tiefer Trauer und herzlichem Schmerz haben wir die Nachricht vom barbarischen Angriff und der Ermordung eines Mönchs auf dem Gelände der Heiligen Mariä-Entschlafens-Lawra von Swjatogorsk aufgenommen.“
Metropolit Rastislav erklärte, dass „der heilige Ort, an dem die Mühen des Mönchtums vollbracht werden und an dem stets das Gebet zur Allreinen Gottesmutter glimmt, zu einem Ort des Blutvergießens wurde – zu einer Offenbarung menschlicher Bosheit und des Hasses des Teufels“.
Er verglich das auf dem Gelände des Swjatogorsker Klosters vergossene unschuldige Blut mit dem Blut des gerechten Abel und erinnerte an die Worte: „Das Blut der Märtyrer ist der Same der Kirche.“
„Wie schwer die irdische Trauer auch auf unseren Herzen lastet, sie erfüllen sich mit geistlicher Freude aus dem Bewusstsein heraus, dass trotz des ganzen Schreckens des Geschehens stets ‚Gott mit uns‘ ist, Immanuel – unser Herr Jesus Christus“, betonte er.
Seine Seligkeit Rastislav sprach Metropolit Onufrij sein Beileid aus und versicherte, dass er für die Seelenruhe des Mönchs Warsonofij Turjanski bete. Zugleich bat er den Herrn um baldige Heilung für die bei dem Angriff Verwundeten.
„Wir glauben, dass der allbarmherzige Herr, der ‚nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden ist‘, ihn in den Wohnungen der Gerechten ansiedeln und den Betroffenen und Verwundeten Seinen unaussprechlichen Trost und baldige Heilung schenken wird“, heißt es in dem Schreiben.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die Swjatogorsker Lawra um Hilfe für verwundete Mönche gebeten hatte.
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