Bulgarischer Patriarch Daniil eröffnete neues Kirchenjahr in Sofia

Patriarch Daniil feiert zum Beginn des neuen Kirchenjahres die Heilige Liturgie in der Metropolitankathedrale St. Maria Nedelya in Sofia. Foto: Patriarchat

Zum Beginn des neuen Kirchenjahres hat der bulgarisch-orthodoxe Patriarch Daniil in Sofia die Heilige Liturgie gefeiert. In seiner Predigt erinnerte er an Glaubenszeugen der jüngeren Vergangenheit und rief dazu auf, die kommende Zeit für geistliche Erneuerung zu nutzen. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.

Am 1. September, dem Beginn des neuen Kirchenjahres, leitete der Metropolit von Sofia und bulgarische Patriarch Daniil die Heilige Liturgie in der Metropolitankathedrale St. Maria Nedelya. An dem Gottesdienst nahmen unter anderem die Vikarbischöfe Johannes von Branitsa und Isaak von Velbagh sowie weitere Geistliche teil.

In seiner Ansprache erinnerte Patriarch Daniil an das „Gnadenjahr des Herrn“ und die Botschaft Jesu Christi von Heil, Umkehr und dem Leben in Fülle. Der Beginn des Kirchenjahres sei eine Gelegenheit, den eigenen Glauben zu erneuern und sich neu Gott zuzuwenden.

Zugleich blickte Patriarch Daniil auf geistliche Ereignisse des vergangenen Jahres zurück. Dazu zählten die Verehrung orthodoxer Reliquien, darunter die Reliquien der Heiligen Gabriel Urgebadze, Johannes des Russen und David von Euböa, sowie der Besuch der myrrhefließenden Ikone der Gottesmutter von Iveron-Hawaii in mehreren bulgarischen Diözesen.

Der Patriarch verwies außerdem auf Glaubenszeugen der jüngeren Vergangenheit, darunter Geistliche, die unter dem atheistischen Regime gelitten hatten. Ihr Leben zeige, dass Treue zum Glauben und ein Leben in Wahrheit und Heiligkeit auch unter schwierigen historischen Bedingungen möglich seien.

Für das neue Kirchenjahr äußerte Patriarch Daniil die Hoffnung, dass die Gläubigen die ihnen geschenkte Zeit zur Umkehr, zur Stärkung ihres Glaubens und zur Vertiefung der Liebe zu Gott und den Mitmenschen nutzen. Zum Abschluss bat er um den Segen Gottes und die Fürsprache der Gottesmutter und aller Heiligen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Hierarchen aus Bulgarien, Rumänien, Serbien und Nordmazedonien sowie ein Geistlicher aus Albanien zu Feierlichkeiten im Kloster des Heiligen Joachim von Osogovo zusammenkamen.

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