Rumänisch-Orthodoxe Kirche verkündete Heiligsprechung von drei Nonnen
Verkündung des Synodal-Tomos zur Heiligsprechung der heiligen Nazaria, Olimpiada und Elisabeta von Văratec. Foto: Patriarchat
Die Rumänisch-Orthodoxe Kirche hat am Sonntag (16. August 2026) im Kloster Văratec die Heiligsprechung der ehrwürdigen Heiligen Nazaria, Olimpiada und Elisabeta von Văratec offiziell verkündet. Der von Patriarch Daniel und den Mitgliedern der Heiligen Synode unterzeichnete Synodal-Tomos bestimmt den 16. August als gemeinsamen Festtag der drei Nonnen, wie das Patriarchat berichtete.
Die Namen der neuen Heiligen sollen in das Synaxarion, die liturgischen Bücher und den Kalender der Rumänisch-Orthodoxen Kirche aufgenommen werden. Zudem sollen Gottesdienste und Lebensbeschreibungen veröffentlicht, Ikonen gemalt und die drei Heiligen als Schutzpatroninnen neuer oder renovierter Kirchen verehrt werden.
Die heilige Nazaria wurde 1697 in Brașov als Tochter eines Priesters geboren. Nach dem Tod ihres Mannes und ihrer beiden Kinder trat sie in das monastische Leben ein und wurde unter der geistlichen Führung der heiligen Basilius von Poiana Mărului, Paisius von Neamț und Joseph von Văratec zur Nonne. Ab 1779 leitete sie zunächst die Einsiedelei Durău und ab 1788 die Einsiedelei Văratec. Sie prägte die Gemeinschaften durch Demut, Askese und das unaufhörliche Gebet und starb 1814 im Alter von 117 Jahren.
Die heilige Olimpiada wurde 1758 in Iași als Tochter eines Priesters geboren. Nach dem frühen Tod ihres Mannes wandte sie sich dem monastischen Leben zu und kam zur Einsiedelei Durău, wo die heilige Nazaria Äbtissin war. Mit dem Segen des Metropoliten Veniamin Costachi und unter der geistlichen Anleitung des heiligen Paisius von Neamț und des heiligen Joseph von Văratec wirkte sie am Aufbau der Einsiedelei Văratec mit. Nach dem Tod Nazarias übernahm sie zeitweise die Leitung der Gemeinschaft und entschlief 1842 im Alter von 85 Jahren.
Die heilige Elisabeta (Safta) Brâncoveanu wurde 1776 in Iași geboren und war mit Grigore Brâncoveanu verheiratet, einem Nachkommen des heiligen Märtyrers Woiwoden Constantin Brâncoveanu. Nach dessen Tod widmete sie sich verstärkt der Wohltätigkeit und ließ unter anderem ein Krankenhaus für arme Kranke in Bukarest errichten. 1838 zog sie sich in das Kloster Văratec zurück, wo sie die Nonnenweihe empfing und den Namen Elisabeta annahm. Während ihrer 17 Jahre im Kloster unterstützte sie Bedürftige, Kirchen und Klöster in Rumänien, auf dem Heiligen Berg Athos und im Patriarchat von Jerusalem. Sie starb 1857.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Matthias Fröse über die Bedeutung der göttlichen Barmherzigkeit für den Umgang mit anderen Menschen predigte.
Lesen Sie auch
„Wir können nicht mit materiellen Werten bemessen, was der Herr vergibt“
Patriarch Daniil leitete die Liturgie in der Mariä-Himmelfahrts-Kirche in Samokow und rief zu Vergebung und Barmherzigkeit auf.
Priester Konstantin Anikin: „Wir sollten lernen, einander zu vergeben“
Vergebung als tägliche Aufgabe – Predigt in der Berliner Gemeinde des Heiligen Isidor.
Rumänisch-Orthodoxe Kirche verkündete Heiligsprechung von drei Nonnen
Synodal-Tomos zu Ehren der heiligen Nazaria, Olimpiada und Elisabeta im Kloster Văratec proklamiert.
Elf Menschen in Houston in die Orthodoxe Kirche aufgenommen
Taufliturgie zum Fest der Entschlafung der Gottesgmutter – Konvertiten stammen aus unterschiedlichen religiösen Hintergründen.
Patriarch Schio gratulierte Metropolit Onufrij zum Jahrestag der Inthronisation
Katholikos-Patriarch von ganz Georgien würdigte den Primas der Ukrainischen Orthodoxen Kirche für seinen Dienst und wünschte ihm Kraft, Gottes Hilfe und Frieden.
Priester Matthias Fröse: „Christus möchte unser Herz verändern“
Predigt über das Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht und die Bedeutung der göttlichen Barmherzigkeit für den Umgang mit anderen Menschen.