Österreich verzeichnete 133 Fälle von Hasskriminalität gegen Christen

Kirche in den österreichischen Alpen. Foto: Shutterstock

Das österreichische Innenministerium hat im Jahr 2025 insgesamt 133 Fälle von Hasskriminalität gegen Christen registriert. Das geht aus dem neuen „Lagebericht Hate Crime 2025“ hervor. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um 29 Prozent. Christenfeindliche Straftaten machten damit rund 19 Prozent aller religiös motivierten Hassdelikte aus. Darüber berichtete CNA.

Nach Angaben des Ministeriums gelten Straftaten als christenfeindlich, wenn sie aus einer erkennbaren Ablehnung des Christentums begangen werden. Dazu zählen unter anderem Angriffe auf Kirchen und kirchliches Eigentum, gefährliche Drohungen, Körperverletzungen sowie weitere Straftaten gegen Christen und christliche Einrichtungen. Am häufigsten registrierten die Behörden schwere Sachbeschädigungen und Drohungen.

Die meisten Fälle wurden in Wien sowie in Teilen des Burgenlands, Niederösterreichs, Salzburgs, der Steiermark und Vorarlbergs erfasst. Trotz des deutlichen Anstiegs gegenüber 2024 liegt die Zahl der registrierten Vorfälle weiterhin unter dem Niveau der Jahre 2021 bis 2023. Insgesamt verzeichnete das Innenministerium im Bereich religiös motivierter Hasskriminalität erneut mehr Straftaten gegen Juden und Muslime als gegen Christen.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die Mainzer Gemeinde den Gedenktag des heiligen Disibod auf dem Disibodenberg begangen hatte.

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Der aktuelle Lagebericht des Innenministeriums weist einen Anstieg von 29 Prozent aus, wobei am häufigsten Sachbeschädigungen und Drohungen erfasst wurden.

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