Katholische Kirche in New York verzeichnet starken Zulauf junger Erwachsener

Father Boniface leitet die Messe in der katholischen Kirche St. Joseph in Manhattan. Foto: Screenshot welt.de

Die Römisch-Katholische Kirche erlebt in den USA nach Jahren rückläufiger Zahlen eine Trendwende. Besonders junge Erwachsene entdecken den Glauben neu. In der Pfarrei St. Joseph im New Yorker Stadtteil Manhattan hat sich die Zahl der Konvertiten innerhalb weniger Jahre mehr als verdoppelt. Darüber berichtete das Nachrichtenportal welt.de am 14. Juli 2026 in einem Videobeitrag.

Die katholische Kirche St. Joseph in Manhattan zählt inzwischen zu den am stärksten wachsenden Gemeinden in den USA. Nach Angaben von Father Boniface ist die Kirche bei den Sonntagsgottesdiensten regelmäßig überfüllt. Teilweise müssten Besucher aus Platzgründen abgewiesen werden. Besonders viele junge Männer und Frauen nähmen an den Gottesdiensten teil oder bereiteten sich auf den Übertritt zur katholischen Kirche vor.

Die Zahl der Konvertiten sei innerhalb kurzer Zeit deutlich gestiegen. Nach 45 Taufbewerbern vor zwei Jahren und 88 im vergangenen Jahr seien es inzwischen bereits mehr als 100. Viele Interessierte verfügten über keinerlei religiöse Vorbildung. Die Katechese beginne deshalb häufig mit den Grundlagen des christlichen Glaubens und der Bibel.

Nach Einschätzung von Father Boniface suchen viele junge Menschen in einer zunehmend schnelllebigen und von sozialer Entfremdung geprägten Gesellschaft nach Orientierung, Sinn und Gemeinschaft. Für zahlreiche Neugetaufte bedeute der Eintritt in die katholische Kirche einen grundlegenden Neuanfang. Die Gemeinde St. Joseph habe sich dadurch zu einem Anziehungspunkt für junge Katholiken entwickelt, die neben dem Glauben auch den Austausch mit Gleichgesinnten suchten.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass das französische Parlament ein Gesetz zur Legalisierung der Sterbehilfe verabschiedet hatte.

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