Patriarch Porfirije: Mit Gott ist auch das Unmögliche möglich

Patriarch Porfirije (M.) betonte zum Fest der Geburt des heiligen Johannes des Täufers, dass Demut und Umkehr den Menschen für das Wirken Gottes öffnen. Foto: Patriarchat

Der serbisch-orthodoxe Patriarch Porfirije hat am Dienstag (7. Juli 2026) betont, dass für Gott und für jeden Menschen, der sein Leben ihm weiht, nichts unmöglich sei. In seiner Predigt zum Fest der Geburt des heiligen Johannes des Täufers in der Kirche auf Petlovo Brdo in Belgrad hob er die Heilige Liturgie als sichtbare Gegenwart des Reiches Gottes hervor und bezeichnete die Einheit der Gläubigen mit Christus und untereinander als das größte Wunder, wie das Patriarchat berichtete.

Am Beispiel der wunderbaren Geburt des heiligen Johannes des Täufers erinnerte der Patriarch daran, dass Gott auch dort wirken könne, wo menschliche Möglichkeiten enden. Die Geburt des Vorläufers Christi aus den betagten Eltern Zacharias und Elisabeth zeige, dass Gottes Wille die Grenzen der Natur übersteigt. Wer Gott vertraue und sein Leben ihm widme, dürfe auf seine Hilfe hoffen.

Zugleich stellte Patriarch Porfirije den heiligen Johannes als Vorbild der Demut heraus. Erst wenn Stolz, Egoismus und Selbstbezogenheit zurückträten, könne Christus im Herzen des Menschen wachsen und wahre Freude, Frieden und Liebe schenken.

Abschließend rief das Oberhaupt der Serbischen Orthodoxen Kirche zur echten Umkehr auf. Buße bedeute nicht bloß das Eingeständnis eigener Sünden, sondern die bewusste Rückkehr zu Gott durch Gebet, Glauben, Nächstenliebe und die Erfüllung seiner Gebote. Nur auf diesem Weg finde der Mensch zur Gemeinschaft mit Gott und zu seinem eigentlichen Heil.

Die UOJ berichtete zuvor, wie aus einer deutschsprachigen Liturgie in Köln ein Ort der Begegnung über alle orthodoxen Grenzen hinweg wurde.

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