Grundsteinlegung für nationales Jugendzentrum: Kirche investiert in junge Menschen

Grundsteinlegung des Jugendzentrums mit Patriarchalvikarbischof Paisios von Sinai als Symbol für kirchliches Engagement in Bildung und Jugendförderung. Foto: Patriarchat

Mit der Grundsteinlegung für das Nationale Jugendzentrum „Heiliger Elias der Tisbiter“ in Pantelimon nahe Bukarest hat das rumänisch-orthodoxe Patriarchat am Donnerstag, dem 18. Juni 2026, ein bedeutendes Zeichen für die Förderung junger Menschen gesetzt. Kirchenvertreter betonten die Rolle des Projekts als Investition in Bildung, Gemeinschaft und Zukunft, wie das Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.

In einer verlesenen Botschaft hob Patriarch Daniel die Herausforderungen im Bildungsbereich hervor und bezeichnete den Baubeginn als „Akt der Hoffnung, der Verantwortung und der großzügigen Liebe zu Kindern und Jugendlichen“. Patriarch Daniel: „Wahre Bildung bedeutet nicht nur die Anhäufung von Informationen, sondern vor allem die Entwicklung von Urteilsvermögen, Würde und der Fähigkeit, in Gemeinschaft mit anderen zu handeln.“

Der geplante Komplex umfasst unter anderem Unterkünfte, eine Cafeteria, Gebets- und Konferenzräume, Bibliothek, Werkstätten für Kunst und Musik, Labore sowie Sportanlagen. Ziel ist es, jungen Menschen Räume für ihre geistige, kulturelle und soziale Entwicklung zu bieten.

Das mit rund 50 Millionen Euro veranschlagte Projekt am Stadtrand von Bukarest wird mit EU-Mitteln gefördert und soll bis 2028 fertiggestellt werden. Insgesamt sollen mehr als 5.800 Kinder aus benachteiligten Gemeinden von Bildungs-, Freizeit- und Entwicklungsangeboten profitieren.

Die UOJ berichtete zuvor, dass erstmals seit 40 Jahren in Norwegen wieder ein „Marsch für das Leben“ stattfand.

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