England stoppte Gesetz zur Suizidbeihilfe und löste Reaktionen aus

Älterer Mann liegt im Sterbebett. Foto: kath.ch

Die katholische Kirche in England hat das vorläufige Scheitern eines Gesetzentwurfs zur assistierten Suizidbeihilfe begrüßt. Erzbischof John Sherrington rief die Abgeordneten dazu auf, stattdessen Maßnahmen zur Verbesserung der Palliativ- und Hospizversorgung in den Mittelpunkt zu stellen. Zugleich betonte er die Bedeutung des Schutzes der Würde menschlichen Lebens bis zu seinem natürlichen Ende. Darüber berichtete die kath.ch.

Der Gesetzentwurf konnte im britischen Oberhaus nicht mehr abschließend behandelt werden und verfällt mit dem Ende der laufenden Legislaturperiode. Hintergrund sind zahlreiche Änderungsanträge sowie begrenzte Beratungszeit. Für eine erneute Behandlung müsste das Gesetzgebungsverfahren in der kommenden Legislaturperiode vollständig neu eingeleitet werden.

Auch Vertreter der anglikanischen Kirche äußerten Bedenken. Sarah Mullally sowie weitere Kirchenvertreter verwiesen auf ethische Fragen im Zusammenhang mit assistiertem Suizid, betonten jedoch zugleich die gemeinsame Zielsetzung, ein würdevolles und schmerzfreies Lebensende zu ermöglichen.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland leicht gesunken ist.

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