Ermittlungen nach Schulprojekt in Sachsen: Vorwürfe gegen externe Kursleiterinnen
Die betroffene Oberschule in Schleife: Das umstrittene Projekt wurde nach einem Tag gestoppt, die Polizei ermittelt. Foto: Nius
Ein Schulprojekt in Schleife (Landkreis Görlitz, Sachsen), organisiert von der linksradikalen Amadeu Antonio Stiftung, sorgt für Empörung und Ermittlungen. Zwei Kursleiterinnen sollen Neuntklässlern pornografische Inhalte gezeigt haben. Darüber berichtete das Nachrichtenportal Nius am 15. April 2026.
Nach Angaben der Polizei wird gegen zwei erwachsene Frauen ermittelt, die im Rahmen einer Projektwoche an einer Oberschule tätig waren. Ihnen wird vorgeworfen, pornografische Inhalte an Minderjährige verbreitet zu haben. Mehrere Eltern hatten Anzeige erstattet, nachdem entsprechende Vorwürfe bekannt wurden.
Das Projekt stand unter dem Thema „Mut“ und war als Theaterwoche angelegt. Laut Berichten sollen dabei unter anderem Nahaufnahmen männlicher Geschlechtsteile sowie Darstellungen sexueller Handlungen gezeigt worden sein. Die Inhalte verbreiteten sich anschließend auch über Elternchats und lösten erhebliche Unruhe in der Gemeinde aus.
Die Schulleitung reagierte nach ersten Protesten rasch und beendete das Projekt bereits nach dem ersten Tag. Lehrkräfte waren während der betreffenden Einheiten nicht anwesend; die Aufsicht lag bei externen Kräften. Das zuständige Landesamt betonte, eine solche Praxis sei grundsätzlich zulässig.
Die Amadeu Antonio Stiftung erklärte, die Zusammenarbeit sofort beendet und die Förderung gestoppt zu haben. Sachsens Kultusminister Conrad Clemens sprach von einem „ungeheuerlichen Vorgang“ und forderte Konsequenzen, zugleich lobte er das schnelle Eingreifen der Schule. Die AfD fordert Aufklärung im Landtag und fragte, an wie vielen Schulen ähnliche Projekte stattfanden.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die Grünen im Bundestag Krankenhäuser zu Abtreibungen zwingen wollen.
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