Metropolit Grigorije feierte Liturgie zum Fest der Drei Hierarchen in Phoenix
Metropolit Grigorije (l.) während der Göttlichen Liturgie zum Fest der Heiligen Drei Hierarchen in der St.-Nikolaus-Kirche in Phoenix. Foto: Gemeinde
Am 12. Februar 2026 hat der serbisch-orthodoxe Metropolit Grigorije von Düsseldorf und Deutschland in der St.-Nikolaus-Kirche in Phoenix, USA, die Göttliche Liturgie zum Fest der Heiligen Drei Hierarchen gefeiert. Mit dem Segen von Erzbischof Maxim von Los Angeles und Westamerika zelebrierte er gemeinsam mit mehreren Geistlichen der Diözese und richtete sich nach dem Evangelium mit einer Predigt an die Gläubigen, wie die deutsche Eparchie auf ihrer Webseite berichtete.
Im Mittelpunkt seiner Ansprache stand das biblische Bild vom „Licht der Welt“. Christus selbst sei das wahre Licht, sagte der Metropolit, zugleich aber seien auch die Christen berufen, dieses Licht durch ihren Glauben und ihre Werke widerzuspiegeln. Die Teilhabe am göttlichen Licht sei ein Geschenk der Gnade, das zur Heiligung des Menschen führe und ihn dazu befähige, anderen Orientierung zu geben.
Mit Blick auf die an diesem Tag gefeierten drei Kirchenväter – Basilius den Großen, Gregor von Nazianz und Johannes Chrysostomus – betonte Metropolit Grigorije deren Bedeutung als geistliche Vorbilder. Sie hätten durch ihr Leben gezeigt, dass der Mensch das Licht Christi empfangen und weitergeben könne. Die Worte Jesu „Ihr seid das Licht der Welt“ gälten daher auch heute jedem Gläubigen.
Abschließend rief der Metropolit dazu auf, sich an den Heiligen zu orientieren und trotz eigener Schwächen das Licht Gottes im Alltag sichtbar zu machen. Die Erinnerung an die Verklärung Christi auf dem Berg Tabor verdeutliche, dass die Finsternis dem göttlichen Licht letztlich weichen müsse.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der serbische Kronprinz Philip das Tryphon-Fest mit einem Segen für die neue Weinbausaison beging.
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