Pilger begaben sich im Heiligen Land auf die Spuren Christi

Rumänisch-orthodoxe Pilger aus Konstanz und Trossingen während ihrer Wallfahrt zu den heiligen Stätten im Heiligen Land.

Rumänisch-orthodoxe Pilger aus Konstanz und Trossingen während ihrer Wallfahrt zu den heiligen Stätten im Heiligen Land.

Vom 14. bis 21. Januar 2026 begab sich eine Gruppe rumänisch-orthodoxer Gläubiger aus Süddeutschland auf eine Pilgerreise ins Heilige Land. Die geistlich geprägte Reise führte zu den zentralen Stätten des irdischen Wirkens Jesu Christi, wie die Metropolie auf ihrer Webseite berichtete.

Insgesamt 49 Pilger aus den Gemeinden Konstanz und Trossingen nahmen an der Reise teil, die von Priester Ionel Nemeș (Konstanz) organisiert und gemeinsam mit Priester Ioan Chirilă (Trossingen) sowie Priesterr Ștefan Arghir (Böblingen) geistlich begleitet wurde. Die Wallfahrt wurde über das Pilgerzentrum der Erzdiözese „St. Georg der Pilger“ durchgeführt.

Das Programm umfasste zahlreiche biblisch und kirchengeschichtlich bedeutende Orte, darunter den Berg der Seligpreisungen, Tabgha, Kapernaum, den Berg der Verklärung, Nazareth, Bethlehem, die Klöster des heiligen Sava und des heiligen Theodosius, den Ölberg, den Garten Gethsemane, Ein Karem, den Zionsberg, Jericho sowie die Grabeskirche in Jerusalem.

Ein besonderer Höhepunkt war am Sonntag, dem 18. Januar, die Teilnahme an der Segnung des Großen Wassers am Jordan, die von Patriarch Theophilus III. von Jerusalem gemeinsam mit Hierarchen, Priestern und Diakonen vollzogen wurde. Während der Reise kam es zudem zu Begegnungen und gemeinsamen Gebeten mit Pilgergruppen aus Rumänien und der Diaspora.

Die Wallfahrt war geprägt von gemeinsamem Gebet, dem Lesen aus dem Heiligen Evangelium, dem Singen von Troparien der großen Feste und Heiligen sowie von Akathisten. Nach Einschätzung der Teilnehmer stärkte die Pilgerreise nicht nur den persönlichen Glauben, sondern auch die geistliche Gemeinschaft und die brüderliche Verbundenheit zwischen den beteiligten Pfarreien.

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