Pastoralbesuch von Metropolit Johannes von Dubna in Poitiers
Metropolit Johannes von Dubna zelebrierte in Poitiers. Foto: Gemeinde
Am Sonntag, dem 18. Januar 2026, feierte die russisch-orthodoxe Gemeinde in Poitiers, Frankreich, das Fest ihres Schutzpatrons, des heiligen Hilarius von Poitiers. Zu diesem Anlass besuchte Metropolit Johannes von Dubna, geistliches Oberhaupt der Erzdiözese der orthodoxen russischen Gemeinden in Westeuropa mit Sitz in Paris, die Gemeinde zu einem Pastoralbesuch, wie die Metropolie auf ihrer Webseite berichtete.
Metropolit Johannes von Dubna zelebrierte anlässlich des Patronatsfestes die Göttliche Liturgie und stand der Gemeinde in Poitiers vor. Der Gottesdienst war geprägt von intensivem Gebet, brüderlicher Gemeinschaft und der Verbundenheit mit der Kirche. Die Anwesenheit des Metropoliten wurde von den Gläubigen als geistliche Ermutigung und Stärkung erlebt.
Begleitet wurde der Metropolit von mehreren Geistlichen, darunter Priester Philippe Maillard, Rektor der Gemeinde in Poitiers, Priester Nicolas (Petit), Diakon Serge (Malko) aus Nantes sowie Subdiakon Dimitri (Gladiy) aus Tours und Subdiakon Antoine Kadare von der Alexander-Newski-Kathedrale in Paris.
Zum Abschluss der Liturgie überreichte Priester Philippe Maillard dem Metropoliten im Namen der Gemeinde eine emaillierte Reproduktion eines Buntglasfensters aus der Kathedrale von Coutances, das Christus in Majestät zeigt. Anschließend setzte die Gemeinde die Feier mit einem gemeinsamen Festmahl fort.
Die Feier endete mit Gebeten und Gesängen für den Metropoliten sowie mit der Bitte um die Fürsprache des heiligen Hilarius von Poitiers für die Gemeinden, damit sie im orthodoxen Glauben, in Einheit und in der Treue zu Christus gestärkt bleiben.
Die Erzdiözese der orthodoxen russischen Gemeinden in Westeuropa mit Sitz in Paris ist aus der russischen Emigration entstanden, untersteht aber seit 2019 wieder mit einer gewissen Eigenständigkeit der Russisch-Orthodoxen Kirche. Die meisten Gemeinden hat die Erzdiözese in Frankreich. In Deutschland gibt es aktuell zehn Gemeinden und Klöster.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der serbische Patriarch Porfirije in Belgrad den Johannistag gefeiert hatte.
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