Jordanische und palästinensische Spitzenvertreter waren bei Weihnachtsmesse

Jordanische Innenminister in der Geburtskirche. Foto: Sadanews

Am 25. Dezember 2025 wurde berichtet, dass der jordanische Innenminister Mazen al Farayeh stellvertretend für König Abdullah II. an der Mitternachtsmesse in der Geburtskirche in Bethlehem teilgenommen hat. Zu dem Weihnachtsgottesdienst der westlichen Kirchen kamen auch Palästinas Vizepräsident Hussein al Scheich als Vertreter von Präsident Mahmud Abbas sowie zahlreiche politische Amtsträger, religiöse Würdenträger unterschiedlicher Konfessionen und internationale Diplomaten. Darüber berichtete Sadanews.

Die Ansprache hielt der lateinische Patriarch von Jerusalem, Pierbattista Pizzaballa. Er rief zu Frieden, gegenseitigem Respekt und Zusammenhalt auf und warnte vor Hass, Gewalt und weiteren Eskalationen. Zugleich betonte er, dass Bethlehem trotz der anhaltenden Krisen ein Symbol der Hoffnung bleibe, und forderte verstärkte Anstrengungen, um das Leid der Zivilbevölkerung im Gazastreifen zu beenden.

Al Farayeh übermittelte die Weihnachtsgrüße des jordanischen Königs und des Kronprinzen an die christlichen Gemeinden in Palästina. Er hob die historischen Beziehungen zwischen Jordanien und Palästina hervor und bekräftigte die Rolle Jordaniens als Hüter der islamischen und christlichen heiligen Stätten in Jerusalem. Zudem unterstrich er die Unterstützung seines Landes für eine politische Lösung auf Grundlage der Zweistaatenlösung mit Ost Jerusalem als Hauptstadt eines palästinensischen Staates.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Jerusalemer Kirchenführer trotz Waffenstillstand mahnten.

Lesen Sie auch

Eparchie Šabac forderte Absage von geplanten Pride-Kundgebungen

Das Bischofsamt warnte vor Spannungen und rief orthodoxe Gläubige gleichzeitig zu Gewaltlosigkeit und einem friedlichen Eintreten für christliche Werte auf.

Patriarch Porfirije: Askese soll Raum für Gottes Liebe schaffen

Serbisches Kirchenoberhaupt deutete die Begegnung Jesu mit dem reichen Jüngling als Aufruf zu innerer Freiheit, Demut und Nachfolge Christi.

Metropolit Grigorije: „Mit Christus kann man nicht verhandeln“

Der Geistliche legte in Berlin das Evangelium vom reichen Jüngling aus und rief zur inneren Freiheit und Nachfolge Christi auf.

Patriarch Daniel: Gebet mit einem reinen Leben und Nächstenliebe verbinden

Rumänisch-orthodoxes Kirchenoberhaupt erinnerte an die Begegnung Jesu mit dem reichen Jüngling und rief zu Barmherzigkeit und Großzügigkeit auf.

„Vollkommenheit beginnt, wenn unsere Herzen von jeder Bindung befreit sind“

Erzbischof Tichon von Rusa zelebrierte die Liturgie in München, Priester Anatoly Shefer predigte über den reichen Jüngling und den Weg zum ewigen Leben.

Erzpriester Matthias Zierenberg: Habsucht kann alle Tugenden verderben

Predigt in der serbisch-orthodoxen Gemeinde Limburg-Dietkirchen über den reichen Jüngling und den Weg zum ewigen Leben.