„Kirche in Not“ verstärkte Unterstützung für Christen in der Türkei
Pater Anton Lässer von "Kirche in Not". Foto: Vatican News
Am 28. November 2025 kündigte das Hilfswerk „Kirche in Not“ an, seine Hilfe für die kleine christliche Minderheit in der Türkei auszubauen. Hintergrund ist die erste Auslandsreise von Papst Leo XIV., der sich derzeit im Land aufhält. Pater Anton Lässer, Vertreter des Werks in Istanbul, betonte die geistliche und historische Bedeutung der Region, die zahlreiche zentrale Orte der frühen Christenheit umfasst und damit bis heute ein wichtiges Fundament für die Kirche bildet. Darüber berichtet Vatican News.
Die Organisation engagiert sich bereits in mehreren Städten, darunter Antiochien, Izmir und Istanbul, und plant, diese Aktivitäten weiter auszudehnen. Nach Angaben von Pater Lässer spielt dabei die ökumenische Zusammenarbeit eine entscheidende Rolle. Er verwies auf jüngere Entwicklungen wie die Eröffnung einer neuen orthodoxen Kirche, die er als Zeichen für positive Veränderungen und wachsendes kirchliches Leben wertet.
Der Besuch des Papstes wird von der lokalen christlichen Gemeinschaft als klares Zeichen der Unterstützung verstanden. Seine Auftritte in Istanbul wirken nach Einschätzung von „Kirche in Not“ ermutigend und stärken das Selbstbewusstsein der Gläubigen. Das Hilfswerk will die Gemeinden weiterhin dabei begleiten, ihre religiöse Identität zu festigen und praktische Hilfe mit einer tiefen Verwurzelung im Glauben zu verbinden.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Metropolit von Tscherkassy in kritischem Zustand ins Spital eingeliefert wurde.
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