Patriarchat von Antiochien gründet neue Diözese in der Türkei

Priester neben Ikone Foto: Antiochenisch-Orthodoxe Metropolie

Das orthodoxe Patriarchat von Antiochien hat eine neue Diözese in der Türkei errichtet. Sie trägt den Namen „Heilige Diözese von Tarsus, Adana und Alexandretta (Hatay)” und umfasst die drei Provinzen Adana, Mersin und Hatay (Alexandretta). Der historische Sitz des Patriarchats bleibt weiterhin in Antiochia.

Mit dieser Entscheidung stärkt das Patriarchat seine pastorale Präsenz in der Region, die tief in der frühchristlichen Geschichte verwurzelt ist. Besonders Tarsus – die Heimat des heiligen Apostels Paulus – erhält damit erneut eine bedeutende Rolle im kirchlichen Leben.

Die pastorale Verantwortung der neuen Diözese wurde vom Heiligen Synod dem Archimandriten Pavlos Orduluoğlu übertragen, der am 13. Oktober 2025 in Balamand zum patriarchalischen Hilfsbischof mit dem Titel „Bischof von Tarsus“ ernannt wurde.

Bischof Pavlos, der bisher als patriarchalischer Assistent in der Türkei tätig war, wird künftig die Seelsorge und kirchliche Organisation in den drei genannten Provinzen koordinieren. Mit seiner Ernennung setzt das Patriarchat von Antiochien ein deutliches Zeichen für die geistliche Erneuerung und Stärkung der orthodoxen Gemeinschaften in der Türkei.

Die Gläubigen der Region begrüßen diese Entscheidung mit großer Freude und Hoffnung auf eine lebendige und wachsende kirchliche Zukunft.

Zuvor berichtete die UOJ, dass die ROKA eine neue offizielle Website eröffnet hat.
 

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