Patriarch Porfirije warnte vor geistlicher Täuschung durch weltliche Kräfte
Patriarch Porfirije segnet den Slava-Kuchen zum Fest Mariä Schutz – Zeichen der Dankbarkeit und des Segens für die Gemeinde. Foto: spc.rs
Am 14. Oktober 2025, dem Fest der Allerheiligsten Gottesgebärerin (Mariä Schutz), leitete der serbisch-orthodoxe Patriarch Porfirije die Göttliche Liturgie in der gleichnamigen Kirche in Belgrad. In seiner Predigt rief er zu einem Leben im Gebet und Vertrauen auf Christus auf – als Antwort auf die Verwirrungen der Gegenwart. Die Gottesmutter sei in ihrem ganzen Wesen Gebet, Glaube und Mut. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.
Der Patriarch erinnerte zu Mariä Schutz an das kirchliche Sprichwort „Gebet und Arbeit“ – mit klarem Vorrang für das Gebet. Nur wenn das Leben auf Christus als Fundament gegründet sei, könne es Frucht bringen. Gebet sei dabei mehr als Worte: Es sei Ausdruck von Glaube, Liebe und Hoffnung. Selbst Irrtum und Sünde führten nicht ins Verderben, wenn der Mensch im Gebet mit Christus verbunden bleibe. Die Gottesgebärerin selbst sei das vollkommenste Vorbild für diese Haltung – „ganz Gebet, ganz Christus, ganz Gott“.
Am Ende der Liturgie segnete der Patriarch den Slava-Kuchen der Kirchengemeinde und wandte sich mit einer väterlichen Mahnung an die Gläubigen. In einer Welt voller geistlicher Verwirrung versuchten viele Kräfte, mit schönen Worten und scheinbar edlen Zielen von Christus und seiner Kirche abzulenken. Diese Täuschung sei subtil und wirke oft tugendhaft – doch nur wer auf Christus gegründet sei, könne Wahrheit von Lüge unterscheiden. Gerade in Zeiten geistlicher Unsicherheit brauche es Vertrauen in die Kirche und ihren konziliaren Geist.
Patriarch Porfirije schloss mit dem Aufruf, die Allerheiligste Gottesgebärerin in ihrer entschlossenen Glaubenshaltung nachzuahmen. Ihre Bereitschaft, Gottes Wort zu vertrauen, sei beispielhaft für alle Christen – besonders in einer Zeit, in der sich viele selbst zum Maßstab machen und geistliche Orientierung verlieren. Die Wahrheit Christi und seine Kirche seien das eigentliche Ziel der Angriffe dunkler Mächte – daher müsse jeder Christ wachsam, betend und auf den Herrn gegründet bleiben.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Patriarch Porfirije den Heiligen Lazar als Vorbild würdigte.
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