Patriarch Porfirije würdigte den Heiligen Lazar als Vorbild
Patriarch Porfirije zelebrierte in der Kirche des Heiligen Großmärtyrers Fürst Lazar in Zemun. Foto: Pariarchat
Der serbisch-orthodoxe Patriarch Porfirije feierte am Sonntag, dem 12. Oktober 2025, die Heilige Liturgie in der Kirche des Heiligen Fürsten Lazar von Kosovo im Belgrader Stadtteil Zemun. In seiner Predigt hob er den Heiligen Lazar als Beispiel für Entschlossenheit im Glauben und für die Ausrichtung des Lebens an Christus hervor. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.
Nach der Lesung des Evangeliums über die Berufung der ersten Apostel sagte Patriarch Porfirije, der Heilige Lazar sei ein Zeichen dafür, dass das serbische Volk seine Identität in Christus gefunden habe. „Nur in Christus wissen wir, wer wir sind. Nur in Christus erkennen wir, was gut und böse ist“, betonte er. Lazar habe jede Entscheidung im Gebet und in der Nachfolge Christi getroffen.
Mit dem Patriarchen konzelebrierten Bischof Dositej von Lipjan sowie weitere Priester und Diakone. Die Kirche des Heiligen Lazar in Zemun Polje wurde 1991 nach dem Vorbild mittelalterlicher serbischer Sakralarchitektur errichtet und lehnt sich architektonisch an die Klöster Hilandar und Gračanica an. Sie ist die erste nach 1842 im Erzbistum Belgrad-Karlovac gebaute Kirche.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Mark, das geistliche Oberhaupt der Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA), im serbischen Kloster Mileševo zelebriert hatte.
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