Kanadische Forscher veröffentlichen Studie über psychische Folgen von Abtreibungen

Frau mit Psychischen Problemen am Fenster. Foto: Offizielle Webseite des Instituts für Medizinische Anthropologie und Bioethik

Da am 10. Oktober 2025, dem Welttag der psychischen Gesundheit, weltweit auf seelische Belastungen aufmerksam gemacht wurde, wurde an eine kanadische Langzeitstudie, die zeigt, dass Frauen nach einer Abtreibung deutlich häufiger psychiatrisch behandelt werden müssen als nach einer Geburt erinnert. Dabei soll die Hospitalisierungsrate für psychische Probleme nach Abtreibung 2,5-mal höher liegen als nach einer Geburt. Die Untersuchung, die über 1,2 Millionen Schwangerschaften in Québec zwischen 2006 und 2022 ausgewertet wurde, war zuvor bereits veröffentlicht worden.

Die Untersuchung, die über 1,2 Millionen Schwangerschaften in Québec zwischen 2006 und 2022 auswertete, ergab, dass die Hospitalisierungsrate für psychische Probleme nach Abtreibung 2,5-mal höher liegt als nach einer Geburt. Junge, psychisch vorbelastete Frauen und solche mit wiederholten Abtreibungen sollen besonders betroffen sein. 

Die Analyse der Daten zeigt, dass nach einer Abtreibung vor allem Suchtverhalten, Suizidversuche und andere psychische Belastungen gehäuft auftreten. Das erhöhte Risiko hält bis zu 17 Jahre an, wobei die Wahrscheinlichkeit für Hospitalisierungen in den ersten fünf Jahren am höchsten ist. Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, dass Abtreibungen langfristig starke Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben können.

Die Besonderheit der Studie zeichnet sich durch die lange Nachbeobachtung und die Größe der Forschung aus, was die Aussagekraft der Studie und die Ergebnisse der Forschung besonders verstärkt. Dabei bestreitet sie damit die weit verbreitete Annahme, dass Abtreibungen keine dauerhaften negativen Folgen für die Psyche der Frau hätten. Daher betonen Experten, dass eine umfassende Aufklärung, therapeutische Nachbetreuung und Unterstützung betroffener Frauen entscheidend sind, um mögliche psychische Belastungen zu reduzieren.

In dem Bericht wird ausdrücklich betont, dass Frauen umfassend über mögliche psychische und gesundheitliche Folgen eines Schwangerschaftsabbruchs informiert werden sollten. Schlussendlich wird die Notwendigkeit psychologischer Begleitung und Unterstützung in schwierigen Lebensphasen hervorgehoben, um langfristigen psychischen Folgen vorzubeugen.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass ein orthodoxes Mehrgenerationenhaus am Kloster Unterufhausen geplant wird.

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