Symposium zur Rumänischen Orthodoxie an der Universität Würzburg geplant
Die Entwicklung der Orthodoxie in Rumänien steht im Fokus einer Vortragsveranstaltung in Würzburg. Das rumänische Patriarchat feiert 2025 sein 100-jähriges Bestehen. Das Symbolfoto zeigt eine rumänisch-orthodoxe Liturgie. Foto: basilica.ro
Am 27. und 28. Oktober 2025 veranstaltet das Ostkirchliche Institut an der Universität Würzburg ein öffentliches Symposium unter dem Titel „Die orthodoxe Kirche in Rumänien“. In den Institutsräumen im Steinbachtal 2a werden zentrale historische, spirituelle und gesellschaftliche Aspekte der Rumänisch-Orthodoxen Kirche beleuchtet. Dies teilte das Institut auf seiner Webseite mit.
Die Vorträge beschäftigen sich u. a. mit der Rolle der Kirche im Kommunismus, der Verbindung von Spiritualität und Widerstand sowie dem Einfluss der hesychastischen Bewegung „Brennender Dornbusch“. Ein weiterer Vortrag widmet sich der Entstehung rumänisch-orthodoxer Gemeinden in Deutschland. Die Teilnahme ist kostenlos.
Am Montagnachmittag findet zudem die Mitgliederversammlung des Vereins „Freunde des Ostkirchlichen Instituts Würzburg“ statt.
Im Jahr 2025 feiert die Rumänisch-Orthodoxe Kirche das Jubiläum ihrer Erhebung zum Patriarchat vor 100 Jahren sowie 140 Jahre seit der Anerkennung ihrer Autokephalie. Wie die UOJ berichtete, zählt zu den Höhepunkten der Feierlichkeiten die Weihe der Nationalkathedrale in Bukarest am 26. Oktober 2025. Im Jubiläumsjahr gab es zudem mehrere Heiligsprechungen, darunter die von Priester Dumitru Stăniloae.
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