Über 15.000 Gläubige verehrten die Ikone der Gottesmutter im Kloster Tumane

Seit 90 Jahren wird die wundertätige Ikone der Allerheiligsten Gottesgebärerin von Kursk im Kloster Tumane verehrt – viele Gläubige berichten von Heilungen, Trost und himmlischem Schutz durch ihre Fürsprache. Foto: spc.rs
Am 21. September 2025, dem orthodoxen Fest der Geburt der Allerheiligsten Gottesgebärerin, versammelten sich über 15.000 Gläubige im serbischen Kloster Tumane, um den 90. Jahrestag der Überführung der wundertätigen Ikone der Gottesmutter von Kursk zu feiern. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.
Die Pilger kamen in das Heiligtum, das auch die Reliquien der Heiligen Zosima und Jakob beherbergt, um gemeinsam die Göttliche Liturgie zu begehen. Anschließend folgten Wassersegnung, Prozession und die Besprengung der Gläubigen. Als Zeichen des Segens wurden geweihte Lorbeer- und Olivenzweige sowie Rosenblätter verteilt.
In seiner Ansprache betonte Archimandrit Dimitrije, Abt des Klosters, die geistliche Bedeutung des Tages: Die lebendige Gegenwart der Gottesmutter sei spürbar gewesen, und das Kloster bleibe trotz Herausforderungen ein Ort der Einheit, Gnade und Hoffnung. Die große Beteiligung zeuge von der anhaltenden Liebe der Menschen zur Kirche und ihrer tiefen Verbundenheit mit der Fürsprache der Gottesmutter.
Die Ikone der Gottesmutter von Kursk ist etwa 400 Jahre alt und wurde von russischen Mönchen nach Serbien gebracht. Seit 90 Jahren wird sie im Kloster Tumane im Osten Serbiens verehrt. Viele Wunder werden mit ihr in Verbindung gebracht – darunter Heilungen, Geburt nach Unfruchtbarkeit, Rettung aus Feuer und Bewahrung vor Diebstahl.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der serbisch-orthodoxe Patriarch Porfirije das Fest der Geburt der Gottesmutter im Kloster Rajinovac gefeiert hatte.
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