Orthodoxe Gesellschaft gibt Broschüre zum Thema Organspende heraus
Die gesammelten Informationen zur Organtransplantation und die orthodoxe Patientenverfügung sollen orthodoxen Christen eine Entscheidungshilfe geben. Foto: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, Köln
Die Gesellschaft „Deutschsprachige Orthodoxie in Europa“ (DOM) hat in Zusammenarbeit mit dem Orthodoxen Ärzte-Treff eine neue Broschüre zum Thema Organtransplantation veröffentlicht. Sie erscheint im Zusammenhang mit der DOM-Herbsttagung „Leibhaftig Leben“ und der Jahreskonferenz des Orthodoxen Ärzte-Treffs. Darüber berichtete die Gesellschaft auf ihrer Webseite.
Die Broschüre bietet einen strukturierten Überblick über die gesetzlichen Regelungen zur Organspende in europäischen Ländern, stellt verschiedene nationale Systeme – von der Zustimmungslösung bis zur erweiterten Widerspruchslösung – vor und enthält praktische Informationen zu Organspenderegistern, Registrierungsmöglichkeiten sowie Hinweise für Auslandsaufenthalte.
Besonderes Augenmerk liegt auf theologischen und ethischen Leitlinien der Orthodoxie zur Organspende. Ziel ist es, orthodoxen Christen eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten, die persönliche Glaubensüberzeugungen mit rechtlichen Anforderungen vereint. Die Broschüre versteht sich als Ergänzung zur Orthodoxen Patientenverfügung (OPV) und richtet sich auch an Seelsorger in der Gemeindearbeit.
Die Broschüre (hier) und die Orthodoxe Patientenverfügung (hier) können auf der Webseite der DOM-Gesellschaft heruntergeladen und weitergegeben werden.
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