Erzbischof Tichon zelebrierte den Ritus zum Begräbnis der Allerheiligsten Gottesmutter

Zum Hochfest Maria Entschlafung feierte Erzbischof Tichon von Ruza in Berlin eine Nachtwache. Foto: rokmp.de

Am Abend des 28. August 2025 leitete Erzbischof Tichon von Ruza, Administrator der Diözese Berlin und Deutschland der Russisch-Orthodoxen Kirche (ROK), die feierliche Nachtwache mit dem Ritus der Bestattung der Allerheiligsten Gottesgebärerin in der Auferstehungskathedrale zu Berlin. Darüber berichtete die Diözese auf ihrer Webseite.

Nach der Großen Doxologie wurde das symbolische Grabtuch der Gottesmutter beweihräuchert und in einer Prozession durch die Kathedrale getragen – zum Gedenken an die Überführung ihres Leichnams durch die Apostel.

Die Zeremonie erinnert liturgisch an die Karfreitags-Matutin, stellt jedoch die Entschlafung Mariens ins Zentrum. Der Ritus, der heute nur selten zelebriert wird, folgt in seinen Ursprüngen der Jerusalemer Liturgie und bringt eine tiefe symbolische Verehrung der Gottesmutter zum Ausdruck.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzbischof Tichon in Berlin zur radikalen Vergebung aufgerufen hatte.

Lesen Sie auch

Bundestag: Klöckner hält an Verbot der Regenbogenflagge zum CSD fest

Bundestagspräsidentin erlaubt Hissen nur am 17. Mai – Kritik aus Politik und Öffentlichkeit hält an

Menschenrechtsaktivisten weisen auf Verfolgung der Kirche in Armenien hin

Eine Menschenrechtsorganisation hat einen Bericht über systematische Repressionen gegen Geistliche in Jerewan veröffentlicht.

Metropolit Grigorije stellte Buch in Trebinje vor – Aufruf zu Wahrheit und Empathie

„Wir brauchen einander“ thematisiert Versöhnung, Mut und geistliche Erneuerung

Die Kirche feiert den Gedenktag des Hl. Georg des Siegesträgers

Die Gläubigen verehren den heiligen Krieger, der ein Vorbild für unerschütterliche Treue zu Christus war.

Patriarch Daniil: Sünde als Wurzel des Leidens überwinden

Bulgarisch-orthodoxer Patriarch rief in seiner Predigt zum Sonntag des Gelähmten zu Umkehr, Geduld und Dankbarkeit auf

Neuer Feiertag: Santorin feierte die heilige Irene als Schutzpatronin

Die griechische Kykladen-Insel führte neuen staatlichen Feiertag zu Ehren der Märtyrerin ein