„Wir sind hier, um verwandelt zu werden“ – Metropolit Grigorije predigte zur Verklärung des Herrn
Zum Abschluss der Liturgie segnete der Metropolit traditionell die Trauben, ein Symbol für die geistlichen Früchte und das neue Leben, das aus der Gemeinschaft mit Christus hervorgeht. Foto: eparhija-nemacka.com
Zum Fest der Verklärung des Herrn am 19. August 2025 zelebrierte der serbisch-orthodoxe Metropolit Grigorije von Düsseldorf und ganz Deutschland die Heilige Liturgie. In seiner Predigt sprach er über das Licht, die Freude und die tiefere Bedeutung des menschlichen Daseins in Christus. Darüber berichtete die deutsche Eparchie der Serbisch-Orthodoxen Kirche auf ihrer Webseite.
In der Auferstehungskirche in Berlin leitete Metropolit Grigorije, begleitet von Erzpriester Veljko Gačić, die Feier des Hochfestes, das an die Verklärung Christi auf dem Berg Tabor erinnert. In seiner Ansprache betonte er, dass der Mensch zur Existenz in Licht und Freude berufen sei – im Gegensatz zu einem Leben in Dunkelheit, Neid und Oberflächlichkeit. Die Verklärung zeige die Fülle des Daseins, wie sie den Aposteln offenbart wurde.
Der Metropolit betonte, dass die Worte der Apostel – „Herr, es ist gut für uns, hier zu sein“ – den tiefsten Wunsch des Menschen ausdrücken: wirklich zu sein und in Gottes Gegenwart zu existieren. Diese Existenz sei nicht nur physisch, sondern spirituell – durch das Licht Gottes verwandelt und erfüllt. Christus habe seinen Jüngern auf dem Berg Tabor einen Ausblick auf das ewige Leben gegeben, das mit der Auferstehung Wirklichkeit werde.
Metropolit Grigorije rief die Gläubigen dazu auf, sich immer wieder in dieses Licht führen zu lassen und ihr Leben durch Glauben, Dankbarkeit und geistlichen Wandel zu verwandeln. Das Fest sei nicht nur ein Rückblick auf ein vergangenes Ereignis, sondern eine Einladung, selbst Teil dieser Verklärung zu werden.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Metropolit Grigorije in Trebinje sein neues Buch vorstellte.
Lesen Sie auch
Der reiche Jüngling und die „eiserne Mauer“ des Eigenwillens
Priester Matthias Fröse deutete das Evangelium als Aufruf, die Bindungen des eigenen Herzens zu erkennen und sich von Christus verwandeln zu lassen.
Erzbischof Tichon zelebrierte zum Festabschluss der Verklärung des Herrn
Der Administrator der Berliner Diözese feierte gemeinsam mit Geistlichen die Göttliche Liturgie und empfing eine Kindergartengruppe.
Bischof Hiob von Stuttgart traf Metropolit Antonius in Moskau
Der Vorsitzende des Außenamtes des Moskauer Patriarchats empfing den Bischof der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland zu einem Gespräch.
Bauarbeiten für rumänisch-orthodoxe Kirche in Düsseldorf haben begonnen
Nach der Weihe des Grundsteins im Mai starteten auf dem Grundstück am Werstener Feld nun die Fundamentarbeiten für den Kirchenneubau.
Erzbischof Tichon würdigte Erzbischof Longin zum 12. Todestag
Der Administrator der Berliner Diözese erinnerte an den langjährigen Leiter der russisch-orthodoxen Vertretung in Deutschland und dessen Aufruf zum Frieden.
Internationales Treffen der Orthodoxen Jugend kehrt nach Bukarest zurück
Rund 2.400 junge Orthodoxe aus Rumänien und der Diaspora werden Ende August zum ITO 2026 in der rumänischen Hauptstadt erwartet.