„In Krisenzeiten müssen wir dem Evangelium treu bleiben.“ Erzbischöflicher Stellvertreter der Serbisch-Orthodoxen Kirche in Bar
Vater Slobodan sprach über die aktuelle Situation der SOK in Montenegro, die Gläubigen, aber auch die Herausforderungen, die die SOK und ihre Gläubigen in Montenegro noch bevorstehen.
- Wie ist die Position der SOK in Montenegro in den letzten Jahren?
- Nach den großen Prüfungen und Verfolgungen unter dem vorherigen Regime hat sich die Lage in den letzten Jahren normalisiert, sodass die SOK ihre Mission in Montenegro ungehindert ausüben kann.
- Wird die Kirche in Bar von vielen Gläubigen besucht?
Die Kathedrale des Heiligen Johannes des Täufers, eine der größten und schönsten orthodoxen Kirchen in Montenegro, ist ein Ort, an dem sich eine große Anzahl von Gläubigen nicht nur aus Bar und Montenegro, sondern aus der ganzen Welt versammelt, da Bar auch ein beliebtes Reiseziel ist.
Unter denjenigen, die in unsere Kirche kommen, sind auch viele unserer Brüder und Schwestern, die aus der Ukraine kommen.
- Welche Herausforderungen stehen der SOK, ihrer Mission und den Eparchien bevor?
- Wir leben in schweren Zeiten und großen Krisen, die die ganze Welt erschüttern. Was für die Kirche, ihren Klerus und die Gläubigen am wichtigsten ist, ist, dem Evangelium und dem christlichen liturgischen Leben treu zu bleiben. Für den Rest wird sich der Herr selbst kümmern.
Früher schrieb die UOJ über den Blick in die Übersetzer-Radiostation.
Lesen Sie auch
Der Dämon vor der Tür: Was Kain über das Gebet wusste
Abel sagt in der Bibel kein einziges Wort. Vier Kapitel – und völliges Schweigen. Seine einzige Rede ist die Stimme des Blutes aus der Erde. Aber manchmal sagt Schweigen mehr als tausend Worte.
„Aber die Wahrheit wird sich durchsetzen“ — Metropolit Mark
Interview von UOJ mit Metropolit Mark von Berlin und Deutschland über die Große Fastenzeit, die Auseinandersetzungen innerhalb der Orthodoxie und seinen Dienst an Gott.
Der Triumph der Orthodoxie: Warum sich hinter goldenen Gewändern oft Enttäuschung verbirgt
Warum die Neophyten der 90er Jahre in die Stille gegangen sind, wie man den „dunklen Doppelgänger” der Kirche erkennt und wo man tatsächlich das Licht suchen muss.
Probe für die Ewigkeit: Die große Fastenzeit als Flucht aus der Diktatur des Lärms
Die Fastenzeit ist nicht nur eine Diät oder der Verzicht auf Vergnügungen. Es ist ein freiwilliger Eintritt in einen „Korridor der Stille”, in dem der Mensch seine Masken ablegt und seinem wahren Ich begegnet.
Die Reue des Königs und der rote Mantel Urias
Der dritte Teil des Bußkanons ist keine Moralpredigt. Er ist eine Anatomie und ein Spiegelbild des Verrats.
„Die Orthodoxie – das genuine Erbe des Abendlands“ – Johannes A. Wolf
Interview der UOJ mit Johannes A. Wolf, deutschem orthodoxen Übersetzer und Verleger, in Deutschland über die Bedeutung der Orthodoxie in der modernen westlichen Gesellschaft.