Bukowiner Klerus wandte sich an Selenskyj zur Unterstützung Seiner Seligkeit

Geistliche des Dekanats Storojnetz. Foto: Facebook der Gläubigen der Eparchie Czernowitz-Bukowina

Die Geistlichen des Dekanats Storoschinetz der Eparchie Czernowitz-Bukowina der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche haben in einem offenen Brief an Präsident Wolodymyr Selenskyj ihre Besorgnis über Berichte über einen möglichen Versuch zum Entzug der ukrainischen Staatsbürgerschaft von Metropolit Onufrij zum Ausdruck gebracht. Der Text wurde am 15. August 2025 auf der Facebook-Seite der Gläubigen der Eparchie Czernowitz veröffentlicht.

„Wir kennen Seine Eminenz Onufrij als einen Mensch tiefen Gebets, großer Glaubensstärke, wahren Patriotismus und selbstloser Liebe zu der Ukraine“, schrieben die Geistlichen.

In der Erklärung wird darauf hingewiesen, dass Seine Eminenz Onufrij während des totalen Krieges die Ukraine nicht verlassen hat, in Kiew bei seiner Gemeinde geblieben ist und das Volk durch Gebet, Wort und Tat unterstützt hat. Er hat persönlich Hilfe für Verwundete, Vertriebene und Krankenhäuser geleistet und aus eigenen Mitteln finanzielle Unterstützung gewährt. Dank seines Vorbilds wurden in vielen Diözesen und Gemeinden Freiwilligenzentren, Heime und humanitäre Hilfe organisiert, die bis heute fortgesetzt werden.

„Metropolit Onufrij ist unser Orientierungspunkt, unser geistlicher Leuchtturm“, heißt es in dem Dokument. Der Verlust der Staatsbürgerschaft für eine solche geistige Autorität ist falsch, ungerecht und eine eklatante Verletzung der Verfassung der Ukraine. Das ist ein Schlag für Millionen von Gläubigen, die im Metropoliten nicht nur ihren geistlichen Vater, sondern auch ein Beispiel für einen echten Ukrainer sehen, der in den schwersten Zeiten bei seinem Volk geblieben ist.“

Die Geistlichen wandten sich an den Präsidenten als Garant der Verfassung mit der Bitte, „solche Fehler zu vermeiden“ und zu verhindern, dass Desinformation oder politischer Druck die Zukunft des Oberhauptes der UOK beeinflussen.

Zelenskyj wird aufgefordert, „staatliche Weisheit zu zeigen und Gerechtigkeit wiederherzustellen“.

Der Vorsitzende der Jungen Republikaner in New York sprach sich zuvor für Seine Seligkeit Onufrij aus.

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