Das Gericht hat ein Verfahren wegen der Klage der UOJ gegen die Regierung wegen der Sperrung der Website in Bulgarien eröffnet
Das Gericht hat ein Verfahren zur Sperrung der Website in Bulgarien eröffnet. Foto: UOJ
Am 8. August 2025 eröffnete der Kiewer Bezirksverwaltungsgerichts das Verwaltungsverfahren gegen die Firma „TEAM OF THE ORTHODOX JOURNALISTS (TOJ) LTD“ gegen das Nationale Zentrum für operative und technische Verwaltung elektronischer Kommunikationsnetze der Ukraine. Dies geht aus dem Gerichtsurteil im Fall Nr. 320/37284/25 hervor.
Die UOJ fordert die Anerkennung der Rechtswidrigkeit und die Aufhebung der Anordnung des Nationalen Zentrums Nr. 179/2980 vom 29. März 2025 „Über die Einschränkung des Zugangs zu einer Internetressource“, mit der die Webseite des bulgarischen Zweigs der Union der orthodoxen Journalisten in der Ukraine gesperrt wurde.
Darüber hinaus fordert die UOJ, dass das Nationale Zentrum dazu verpflichtet wird, das Gerichtsurteil auf der offiziellen Webseite des Staatlichen Dienstes für besondere Kommunikation und Informationsschutz der Ukraine zu veröffentlichen.
Richter Wistak M. Ja. beschloss, dass das Verfahren im vereinfachten Verfahren ohne Anrufung der Parteien auf der Grundlage der vorhandenen Materialien im schriftlichen Verfahren verhandelt wird. Der Beklagte wurde aufgefordert, innerhalb von 15 Tagen eine Stellungnahme zur Klage einzureichen.
In der Entscheidung wird festgestellt, dass der Streit aus öffentlich-rechtlichen Beziehungen entstanden ist und im Rahmen des Verwaltungsgerichtsbarkeit zu behandeln ist. Das Gericht stellte fest, dass die Klage den Anforderungen des ukrainischen Verwaltungsverfahrensgesetzbuches entspricht.
Die UOJ berichtete zuvor, dass auf Anforderung des SBU in der Ukraine die Websites der UOJ in Amerika und Bulgarien gesperrt wurden.
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