In Frankreich wird Ostermontag wegen Wirtschaft abgeschafft
Premierminister von Frankreich, François Bayrou. Foto: öffentliche Quellen
Die französische Regierung plant, im Staatshaushalt für 2026 die Abschaffung zweier Feiertage einzubeziehen: des Ostermontags und des 8. Mai (Europäischer Tag des Sieges). Dies berichtet die französische Zeitung Les Echos.
Laut einem Schreiben des Premierministers François Bayrou an Unternehmer- und Arbeitnehmerverbände soll die Maßnahme dem Staatshaushalt bereits 2026 Einnahmen in Höhe von 4,2 Milliarden Euro einbringen.
Die Regierung begründet die Notwendigkeit einer solchen Entscheidung damit, dass Franzosen weniger arbeiten als ihre europäischen Kollegen. Als Beispiel wird Deutschland genannt, wo Vollzeitbeschäftigte 1.790 Stunden pro Jahr arbeiten, im Vergleich zu 1.673 Stunden auf vergleichbaren Positionen in Frankreich.
Der Ministerrat ist zu Kompromissen bereit: Sollten die Feiertagsabschaffungen auf Widerstand stoßen, wird die Regierung andere Feiertage zur Abschaffung in Betracht ziehen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Frankreich die Liste der antichristlichen EU-Länder anführt.
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