Gebet im Alltag: Priester Matthias Fröse wirbt für kleine, treue Schritte statt Perfektion

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Priester Matthias Fröse spricht in seinem Videobeitrag über Wege zu einem gelebten Gebet im Alltag. Priester Matthias Fröse spricht in seinem Videobeitrag über Wege zu einem gelebten Gebet im Alltag.

Neuer Videobeitrag aus Meisenheim thematisiert Gebet in Zeiten von Stress und Zeitmangel

In seinem neuen thematischen Videobeitrag spricht Priester Matthias Fröse von der russisch-orthodoxen Gemeinde des Heiligen Christophorus Mainz in der Außenstelle Meisenheim über die Bedeutung des Gebets im hektischen Alltag und die Gefahr, es immer wieder aufzuschieben. Die Gemeinde veröffentlichte den Beitrag am 6. Mai 2026 auf ihrem YouTube-Kanal.

Priester Matthias Fröse greift in seinem Video eine häufige Frage von Gläubigen auf: Wie kann man beten, wenn der Alltag von Zeitdruck, Verpflichtungen und innerer Unruhe geprägt ist? Viele Menschen neigten dazu, das Gebet auf ruhigere Momente zu verschieben – die jedoch oft ausbleiben. Dies führe am Ende des Tages nicht nur zu Müdigkeit, sondern auch zu einem Gefühl geistlicher Unzufriedenheit.

Zentral ist für den Geistlichen die Einsicht, dass Gebet keine bloße Pflicht oder formale Leistung sei, sondern eine Beziehung zu Gott. Entscheidend sei nicht die Länge oder äußere Form, sondern die innere Hinwendung. Auch kurze, einfache Gebete – etwa am Morgen, unterwegs oder zwischendurch – seien vollwertiges Gebet, wenn sie ehrlich gesprochen werden.

Zugleich betont er die Bedeutung von Beständigkeit und geistlicher Begleitung. Die Gebetspraxis solle in Absprache mit einem geistlichen Vater wachsen, um ein ausgewogenes Maß zu finden. Ziel sei es zwar, in das volle Gebetsleben der Kirche hineinzuwachsen, doch dürfe dieses Ideal nicht davon abhalten, überhaupt anzufangen.

Abschließend ermutigt der Priester dazu, nicht auf ideale Bedingungen zu warten. Das geistliche Leben beginne im konkreten Alltag – auch in Unruhe und Unvollkommenheit. Kleine, treue Schritte könnten mit der Zeit dazu führen, dass das Gebet „zum Atem des Herzens“ werde und so dauerhaft im Leben verankert ist.



Die UOJ berichtete zuvor, dass die rumänisch-orthodoxe Erzdiözese für Deutschland, Österreich und Luxemburg die Pfarrersfrauen als tragende Säule des Gemeindelebens würdigte.

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