Antiochiens Synod beschließt Hilfe für Menschen im Südlibanon
Die Bischöfe wollen betroffene Gemeinden im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen. Die Beratungen in Balamand leitete Patriarch Johannes X.
Am 23. Oktober 2026 beschloss der Heilige Synod der Antiochenisch-Orthodoxen Kirche in Balamand, zur Versorgung der von der Krise betroffenen Menschen im Süden des Libanon beizutragen. Die Sitzung leitete Patriarch Johannes X. Darüber berichtet Orthodox Times.
Metropolit Elias Kfoury schilderte den Bischöfen die Lage in der Region und die Schwierigkeiten der örtlichen Gemeinden. Daraufhin sagte der Synod Unterstützung im Rahmen seiner verfügbaren Mittel zu.
Weitere Themen waren die Begleitung junger Menschen und die Förderung geistlicher Berufungen, auch in der Diaspora. Die Bischöfe bekräftigten zudem die Bedeutung der Mitarbeit von Laien im kirchlichen Leben.
Der Synod befasste sich außerdem mit dem Einfluss digitaler Medien auf die Seelsorge. Die Möglichkeiten digitaler Kommunikation für Glaubensvermittlung und ein gemeinsames orthodoxes Zeugnis sollen vertieft geprüft werden.
Zum Abschluss beteten die Hierarchen für die Opfer des Angriffs auf die St.-Georgs-Kirche in Jordanien. Sie bekundeten den Angehörigen ihr Beileid und wünschten den Verletzten eine baldige Genesung.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass das Patriarchat von Jerusalem den Anschlag auf die Christen in Jordanien verurteilt hatte.
