Wels in Oberösterreich setzt auf Kreuze in Klassenzimmern und Kontrollen
FPÖ-Bürgermeister Andreas Rabl will Kreuze in allen Klassenräumen sichtbar halten und bezeichnet den Christkindlmarkt als wichtigen Bestandteil der Stadt.
Der Welser FPÖ-Bürgermeister Andreas Rabl spricht sich für Kreuze in allen Klassenzimmern und für „Christkindlmarkt“ statt religionsneutraler Bezeichnungen aus. Im Gespräch mit heute.at-Chefredakteur Clemens Oistric vom 16. Oktober 2026 betont er die Bedeutung christlich geprägter Symbole und Traditionen.
Bürgermeister Andreas Rabl lehnt eine Anpassung an eine zunehmend multikulturelle Schülerschaft ab. Das Kreuz sei für ihn nicht nur ein religiöses Zeichen, sondern stehe auch für die europäisch-abendländische Kultur, Identität und Lebensweise. In Oberösterreich sei das Kreuz in Klassenzimmern gesetzlich vorgeschrieben. Nachdem in Wels zahlreiche Kreuze in Klassenräumen fehlten, seien diese wieder angebracht worden. Rabl kündigt an, dass dies auch künftig kontrolliert und gegebenenfalls ergänzt werde.
Auch bei der Benennung des vorweihnachtlichen Marktes setzt Wels auf Tradition. „In Österreich ist es das Christkindl“, erklärt Rabl. Die Stadt habe sich deshalb bewusst für einen Christkindlmarkt und nicht für einen Markt mit Weihnachtsmann entschieden.
Der Christkindlmarkt sei zugleich ein bedeutender touristischer und wirtschaftlicher Faktor für Wels. Die Stadt rechne mit mehr als einer Million Besuchern. Davon profitierten insbesondere Handel und Gastronomie. Rabl sieht in der Belebung der Innenstadt einen wichtigen Faktor für die Attraktivität der Stadt. Angesprochen auf die mittlerweile notwendigen Sicherheitsmaßnahmen bei solchen Veranstaltungen sagte Rabl, man habe möglicherweise in der Vergangenheit die falschen Leute ins Land gelassen.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass der Patriarch von Bulgarien Klerikern die Teilnahme an Wahlen als Kandidaten untersagt hatte.
