Patriarch Bartholomäus soll nicht mit Bulgariens Kirchenoberhaupt konzelebrieren
Patriarch Bartholomäus soll den Gottesdiensten in Sofia und im Rila-Kloster lediglich als Gast beiwohnen.
Am 17. Oktober 2026 berichtete die bulgarische Redaktion der UOJ unter Berufung auf inoffizielle Informationen, dass Patriarch Bartholomäus von Konstantinopel während seines Besuchs in Bulgarien nicht mit Patriarch Daniil konzelebrieren soll, dem Oberhaupt der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche.
Der Ökumenische Patriarch soll der Göttlichen Liturgie in der Patriarchalkathedrale des heiligen Alexander Newski in Sofia am Sonntag sowie dem Gottesdienst im Rila-Kloster am Montag nur als Gast beiwohnen.
Zuvor hatte der Heilige Synod der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche eine Konzelebration der beiden Kirchenoberhäupter anlässlich des 1150. Jahrestages der Geburt und des 1080. Jahrestages der Entschlafung des heiligen Johannes von Rila geplant.
Im Vorfeld des Besuchs von Patriarch Bartholomäus richteten mehr als zweitausend Geistliche, Mönche, Nonnen und Laien der Bulgarischen Kirche einen offenen Brief an Patriarch Daniil und den Synod mit der Forderung, eine Konzelebration mit Patriarch Bartholomäus nicht zuzulassen. Als einen der Gründe führten die Verfasser an, eine gemeinsame Liturgie würde zur Legitimierung des Schismas führen.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass das Oberhaupt des Phanars bei einer Liturgie mit den Patriarchen von Bulgarien und Rumänien Epifanij Dumenko liturgisch kommemoriert hatte, den Leiter der Orthodoxen Kirche der Ukraine.
