Rumänisch-orthodoxe Pilger auf den Spuren des Apostels Paulus in Griechenland
Gläubige der Gemeinde in Luxemburg verehrten auf ihrer Pilgerreise Reliquien und wundertätige Ikonen.
Mit dem Segen von Metropolit Serafim unternahmen Gläubige der rumänisch-orthodoxen Gemeinde „Geburt des Herrn“ und „Heiliger Apostel und Evangelist Matthäus“ in Luxemburg vom 4. bis 11. Oktober 2026 eine Pilgerreise nach Griechenland. In Begleitung von Pfarrer Ion Tîrgoală besuchten sie bedeutende Stätten der christlichen Geschichte und verehrten Reliquien zahlreicher Heiliger. Die Reise diente der Vertiefung des Glaubens und der Stärkung der Gemeinschaft innerhalb der Pfarrgemeinde, wie die Metropolie berichtete.
Zu den Stationen gehörten Thessaloniki mit seinen bedeutenden Kirchen und Klöstern, das Kloster des heiligen Paisios von Souroti sowie die Westküste des Heiligen Berges Athos, wo die Pilger mehrere Klöster vom Schiff aus besichtigten und Reliquien verehrten. In Philippi und Beröa erinnerten sie an das Wirken des Apostels Paulus und die Anfänge des Christentums in Europa. Weitere Stationen waren Nea Karvali, das Kloster Panaghia Dovra und die Meteora-Klöster. Die Pilger besuchten zudem das Kloster des heiligen Ephräm des Syrers am Fuße des Olymp.
Den Abschluss bildete die Teilnahme an der Göttlichen Liturgie in einer alten Kirche in der Region Meteora, bei der Pfarrer Tîrgoală gemeinsam mit griechischen Priestern auf Rumänisch und Griechisch zelebrierte. Die Pilgerfahrt verband die Begegnung mit dem geistlichen Erbe der Orthodoxie mit Gebet und brüderlicher Gemeinschaft.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die rumänisch-orthodoxe Metropolie die zweite Staffel ihres Katecheseprojekts startet.
