Bischof Andrej feierte das Patronatsfest im schweizerischen St. Gallen
Serbisch-orthodoxe Pfarrei ehrte den heiligen Mönch Simon – Bischof Andrej erinnerte an das geistliche Erbe der Nemanjiden-Dynastie.
Die serbisch-orthodoxe Pfarrei des heiligen Mönchs Simon in St. Gallen in der Schweiz hat am Sonntag, dem 4. Oktober 2026, ihr Patronatsfest gefeiert. Die Göttliche Liturgie leitete Bischof Andrej von der serbisch-orthodoxen Eparchie Schweiz, Italien und Malta. Mit ihm zelebrierten mehrere Geistliche aus der Schweiz und aus Österreich sowie ein Priester der Rumänischen Orthodoxen Kirche. Darüber berichtete Bischof Andrej auf seiner Facebook-Seite.
Der Pfarrchor „Logos“ gestaltete den Gottesdienst unter der Leitung von David Drinić musikalisch. Zahlreiche Gläubige versammelten sich, um ihren himmlischen Schutzpatron gemeinsam im Gebet und in der Liturgie zu ehren.
In seiner Predigt erinnerte Bischof Andrej an den heiligen Mönch Simon, der als König Stefan Prvovenčani eine bedeutende Rolle in der Geschichte des serbischen Volkes und der serbischen Kirche spielte. Der Bischof hob insbesondere dessen Weg vom königlichen Thron zum monastischen Leben hervor. Das Beispiel des Heiligen zeige, dass wahre Größe nicht in weltlicher Macht und Ehre liege, sondern in Glauben, Demut, Gottesdienst und Nächstenliebe. Das geistliche Erbe der heiligen Nemanjiden-Dynastie bleibe ein Auftrag zu Treue gegenüber der Kirche und zu einem Leben nach dem Evangelium.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der griechisch-orthodoxe Metropolit Augoustinos Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder mit dem Goldenen Kreuz auszeichnete.
