Symposion in Würzburg widmet sich dem Menschenbild der Orthodoxie
Das Ostkirchliche Institut lädt am 26. Oktober zum Symposion „Aspekte orthodoxer Anthropologie“ mit mehreren Vorträgen ein.
Das Ostkirchliche Institut an der Universität Würzburg veranstaltet am Montag, 26. Oktober 2026, ein Symposion zum Thema „Aspekte orthodoxer Anthropologie – Das Bild des Menschen in der orthodoxen Kirche“. Die Veranstaltung beginnt um 13.30 Uhr mit einer Begegnung bei Kaffee und Tee und endet nach einem Empfang und der Möglichkeit zu einem gemeinsamen Abendessen, wie das Institut mitteilte.
Nach der Begrüßung durch Dr. Carolina Lutzka vom Ostkirchlichen Institut spricht um 14 Uhr Dr. Claudia Maria Podaşcă aus Mannheim über „Freiheit als göttliche Gabe und menschliche Verantwortung: Dumitru Stăniloaes Anthropologie im Dialog mit den ostkirchlichen Vätern“. Um 15 Uhr referiert Pfarrer Vladimir Bayanov aus Würzburg über „Der Christ an der Schwelle des Todes. Stellung der Orthodoxen Kirche zu Sterbehilfe und pastorale Möglichkeiten der Sterbebegleitung“.
Um 16 Uhr folgt der Vortrag von Dr. Ioan Popoiu aus Nürnberg zum Thema „Das Bild der heiligen Frauen in der Hagiographie der Rumänischen Orthodoxen Kirche: Ein Blick auf die Neukanonisierung von 16 Frauen im Jahr 2026“. Nach einer Pause mit Kaffee und Getränken findet um 17.30 Uhr die Mitgliederversammlung des Vereins „Freunde des Ostkirchlichen Instituts Würzburg e.V.“ statt.
Den Abschluss des Vortragsprogramms bildet um 18.30 Uhr der Beitrag von Cornelia Delkeskamp-Hayes aus Freigericht: „Anthropologische Weichenstellungen der orthodoxen Theologie nach den Genesis-Homilien des hl. Johannes Chrysostomos (Schöpfung, Mann und Frau, Sündenfall)“. Anschließend lädt das Institut zu einem kleinen Empfang ein; zudem besteht die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Abendessen. Die Teilnahme am Symposion ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die Russische Orthodoxe Kirche der Synaxis der Heiligen deutscher Lande gedachte.
