Patriarch Daniel sandte Segensbotschaft zum neuen akademischen Jahr
Der rumänisch-orthodoxe Primas rief junge Menschen dazu auf, ihren Glauben in Kirche und Gesellschaft zu bezeugen.
Anlässlich des Beginns des akademischen Jahres 2026/27 hat der rumänisch-orthodoxe Patriarch Daniel eine Segens- und Ermutigungsbotschaft an Studenten, Professoren, Lehrer und Eltern gerichtet. Darin hebt er die Bedeutung von Familie, Kirche und Schule für die geistige und berufliche Entwicklung junger Menschen hervor, wie das Patriarchat am 24. September 2026 auf seiner Webseite berichtete.
In seiner Botschaft verweist Patriarch Daniel darauf, dass die Heilige Synode der Rumänisch-Orthodoxen Kirche 2026 dem Thema der Seelsorge an der christlichen Familie sowie dem Gedenken an die heiligen Frauen des orthodoxen Kalenders gewidmet hat.
Junge Menschen suchten nach Idealen, geistlicher Orientierung und fundierter Bildung, schreibt der Patriarch. Orthodoxe Studierende seien dazu aufgerufen, die Liebe Christi zu ihren Mitmenschen zu leben und zu bezeugen. Sie seien nicht nur die Zukunft, sondern auch eine „aktive und schöpferische Gegenwart“ der Kirche.
Patriarch Daniel bezeichnet die Entwicklung der eigenen Identität, die Gründung und Stärkung christlicher Familien sowie die Erziehung von Kindern und Jugendlichen im christlichen Glauben als gemeinsame Verantwortung von Familie, Kirche und Schule. Eine ganzheitliche Bildung solle dabei sowohl die berufliche als auch die geistliche Entwicklung junger Menschen fördern.
Zum Abschluss bittet der Patriarch Gott um den Segen für Studenten, Lehrende und Eltern sowie um Gesundheit und Hilfe im neuen akademischen Jahr. Als biblische Grundlage verweist er auf Jakobus 1,17: „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten.“
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Selenskij die Ermordung eines Priesters der RKK in Polen verurteilt hatte.
