Dr. Anastasia Limberger erinnerte an den heiligen Nikolaj Velimirović

Jugendliche aus verschiedenen Münchner Kirchengemeinden diskutierten mit Dr. Anastasia Limberger (r.) über das theologische Denken und geistliche Erbe des serbisch-orthodoxen Bischofs. Foto: Gemeinde

Jugendliche aus verschiedenen Münchner Kirchengemeinden diskutierten mit Dr. Anastasia Limberger (r.) über das theologische Denken und geistliche Erbe des serbisch-orthodoxen Bischofs. Foto: Gemeinde

Am Samstag, dem 17. Oktober, fand in der serbisch-orthodoxen Kirchengemeinde in München ein Treffen der orthodoxen Jugend statt. Nach der Göttlichen Liturgie in deutscher Sprache und einer gemeinsamen Agape kamen Jugendliche aus verschiedenen Münchner Kirchengemeinden zu einem Vortrag über den heiligen Nikolaj Velimirović (1881–1956) zusammen. Darüber berichtete die Gemeinde auf ihrer Webseite.

Mehr zum Thema Bischof Irenei sprach über die Hoffnung des Heiligen Nikolaj Velimirović
In einem neuen YouTube-Beitrag reflektiert der ROKA-Bischof über die geistliche Tiefe der „Gebete am See“

Unter dem Titel „Die Wahrheit ist Wesen“ beleuchtete Dr. Anastasia Limberger M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ausbildungseinrichtung für orthodoxe Theologie der Ludwig-Maximilians-Universität München, das Leben und Werk des serbischen Bischofs. Der Vortrag stieß auf großes Interesse und mündete in eine lebhafte Diskussion, in der sich die Jugendlichen mit seinem Wirken, seinem theologischen Denken und seinem geistlichen Erbe auseinandersetzten.

Der heilige Nikolaj Velimirović zählt zu den bedeutenden Theologen und geistlichen Denkern der serbischen Orthodoxie im 20. Jahrhundert. Neben dem heiligen Justin Popović und Bischof Atanasije Jevtić von Zahumlje und Herzegowina gehört er zu den prägenden Gestalten der orthodoxen Theologie dieser Zeit. In seinen Schriften und Predigten verband er theologische Reflexion mit geistlicher Unterweisung und der Auseinandersetzung mit den Herausforderungen seiner Epoche.

Nikolaj Velimirović wurde 1881 in Serbien geboren, studierte Theologie und wurde später Bischof der Serbischen Orthodoxen Kirche. Sein Wirken war von Verkündigung, Seelsorge und theologischer Arbeit geprägt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er von den deutschen Besatzern gefangen gehalten und in das Konzentrationslager Dachau deportiert. Nach dem Krieg lebte er im Exil in den Vereinigten Staaten, wo er 1956 starb. Die Serbische Orthodoxe Kirche sprach ihn 2003 heilig. Seine Schriften und sein geistliches Erbe prägen bis heute das orthodoxe Leben und Denken.

Mit der Veranstaltung setzte die serbisch-orthodoxe Kirchengemeinde in München ihre Reihe von Gedenkveranstaltungen zum 70. Todestag des heiligen Bischofs Nikolaj Velimirović fort.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass das Patriarchat von Jerusalem den Angriff auf die Kirche in Jordanien verurteilt hatte.

Der heilige Kunibert von Köln: Bischof und Ratgeber fränkischer Könige

Die deutschsprachige orthodoxe Kirchengemeinde in Hannover stellt in ihrer Videoreihe die Heiligen der deutschen Lande vor.

Kirchenbrandstifter von Leimen in die Psychiatrie eingewiesen

Landgericht Heidelberg ordnet Unterbringung des schuldunfähigen Irakers an – Gemeinde beziffert Schaden auf 300.000 Euro.

Jordanien: Zahl der Toten nach Kirchenanschlag steigt auf neun

Nach dem Angriff auf eine Trauergemeinde in Hamoud starben weitere Verletzte. Kirchen in Jordanien und Palästina läuteten zum Gedenken an die Opfer ihre Glocken.

Bericht: IS bekennt sich zu Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien

LifeSiteNews berichtet über ein Bekenntnis zur Schießerei bei einer Trauerfeier in Karak. Die jordanischen Behörden haben eine Verbindung zum IS bislang nicht bestätigt.

Frankreich: Zahl katholischer Taufen steigt binnen eines Jahres um 26 Prozent

Die katholische Kirche meldet eine gestiegene Zahl von Taufen.

In Polen fanden Proteste für die Liberalisierung des Abtreibungsgesetzes statt

In 28 polnischen Städten forderten Demonstranten eine Liberalisierung des Abtreibungsrechts, während Kirche und Lebensschutzorganisationen entsprechende Initiativen kritisieren.