Hochfest der Kreuzerhöhung in Wiener Dreifaltigkeitskathedrale zelebriert

Metropolit Arsenios von Austria bei der Göttlichen Liturgie zum Hochfest der Kreuzerhöhung in der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit in Wien. Foto: Metropolis

In der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit in Wien hat Metropolit Arsenios von Austria am 14. September 2026 dem Hochfest der Erhöhung des Kostbaren und Lebensspendenden Kreuzes vorgestanden. In seiner Predigt stellte der Geistliche des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel das Kreuz als Zeichen der Liebe Gottes und des Sieges über Sünde und Tod in den Mittelpunkt, wie die Metropolis auf ihrer Webseite berichtete.

Metropolit Arsenios bezeichnete das Kostbare Kreuz als Offenbarung der Menschenliebe Gottes. Am Kreuz werde eine Wirklichkeit sichtbar, die das menschliche Verständnis von Leid, Niederlage und Tod übersteige: Wo der Mensch das Ende sehe, eröffne Gott den Beginn neuen Lebens. Er erinnerte an die Selbsterniedrigung Christi, der Dornenkrone, Nägel, Spott und Tod auf sich genommen habe, um den Menschen zu retten.

Metropolit Arsenios der Griechisch-orthodoxen Metropolis von Austria und des Exarchats von Ungarn und Mitteleuropa rief die Gläubigen dazu auf, dem gekreuzigten Christus ihre Sünden, Ängste, Bedrängnisse und persönlichen Wunden anzuvertrauen. Das christliche Leben bedeute eine Verwandlung des Menschen: Der „alte Mensch“ der Selbstbezogenheit, des Egoismus, des Grolls und des Stolzes sterbe, während durch Gottes Gnade der „neue Mensch“ auferstehe. Nach der Göttlichen Liturgie wurde die liturgische Feier der Kreuzerhöhung vollzogen; die Gläubigen verehrten das Kreuz und empfingen dessen Segen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Martinos Petzolt sich in einem Vortrag in Mönchengladbach mit dem Umgang mit Zweifeln und der Bedeutung des gemeinsamen Glaubens beschäftigte.

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