Metropolit Grigorije feierte die Göttliche Liturgie in Friedrichshafen

Metropolit Grigorije feierte am 13. September die Göttliche Liturgie in der Kirche der Heiligen serbischen Neumärtyrer in Friedrichshafen am Bodensee. Foto: Gemeinde

Der serbisch-orthodoxe Metropolit Grigorije von Düsseldorf und Deutschland hat am 13. September 2026 eine hierarchische Göttliche Liturgie in Friedrichshafen gefeiert. Anlass war auch die dauerhafte Überführung einer originalgetreuen Kopie der Ikone der Gottesmutter „Brzopomoćnica“ („Schnell Helfende“) aus dem Kloster Dochiariou am Heiligen Berg Athos in die Kirchengemeinde am Bodensee. Darüber berichtete die Eparchie auf ihrer Webseite.

Am 15. Sonntag nach Pfingsten stand Metropolit Grigorije der Göttlichen Liturgie in der Kirche der Heiligen serbischen Neumärtyrer in Friedrichshafen vor. Mehrere Geistliche konzelebrierten mit ihm. Nach Angaben der Gemeinde nahmen daran neben serbisch-orthodoxen auch Geistliche der rumänisch-orthodoxen und weiterer orthodoxer Kirchen teil.

Im Mittelpunkt des Festtages stand zudem die Überführung der Ikone der Gottesmutter „Brzopomoćnica“ („Schnell Helfende“), einer Kopie des auf dem Athos verehrten Gnadenbildes aus dem Kloster Dochiariou. Die Ikone soll künftig dauerhaft in der Kirche der Heiligen serbischen Neumärtyrer in Friedrichshafen verbleiben. Die Gemeinde bezeichnete ihre Ankunft als „große Freude“ und rief die Gläubigen zur Verehrung der besonderen Ikone auf.

In seiner Predigt stellte Metropolit Grigorije das im Evangelium des Tages nach Matthäus 22,35–46 überlieferte Doppelgebot der Liebe in den Mittelpunkt. Christus habe gezeigt, dass die gesamte christliche Existenz auf der bedingungslosen Liebe zu Gott und zum Nächsten beruhe. Im Gegensatz zur menschlichen, häufig an Erwartungen geknüpften Liebe liebe Gott den Menschen unabhängig von dessen Schwächen und bleibe ihm auch dann zugewandt, wenn dieser ihn vergesse oder verleugne.

Als vollkommenes Beispiel verwies Metropolit Grigorije auf Christus am Kreuz, der für diejenigen betete, die ihn kreuzigten. Auch die Gottesgebärerin habe durch ihren Gehorsam gegenüber dem Willen Gottes vollkommene Liebe gezeigt. Mit Blick auf die neu in Friedrichshafen verehrte Ikone der Gottesmutter rief der Metropolit die Gläubigen dazu auf, in dieser Liebe zu wachsen, die Beziehungen verändert und zur Grundlage des Friedens werde.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Diakon Igor Willimowski in Krefeld über die Liebe zu Gott und zum Nächsten predigte.

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