Neuerscheinung: „Kirche und Sexualität: zwischen Tradition und Postmoderne“

Der neue Band „Kirche und Sexualität: Zwischen Tradition und Postmoderne“ erscheint am 15. September im Verlag Edition Hagia Sophia. Foto: UOJ

Der neue Band „Kirche und Sexualität: Zwischen Tradition und Postmoderne“ erscheint am 15. September im Verlag Edition Hagia Sophia. Foto: UOJ

Der orthodoxe Verlag Hagia Sophia veröffentlicht am 15. September 2026 den Band „Kirche und Sexualität: Zwischen Tradition und Postmoderne“. Das 170 Seiten umfassende Buch dokumentiert Vorträge und Diskussionen der vierten DOM-Tagung, die vom 25. bis 27. Oktober 2024 in der Verkündigungs-St.-Justin-Einsiedelei in Eiterfeld-Unterufhausen stattfand, wie der Verlag auf seiner Webseite mitteilte.

Der von der Gesellschaft für Deutschsprachige Orthodoxie in Mitteleuropa (DOM e.V.) und Cornelia Hayes herausgegebene Band widmet sich dem Thema Sexualität aus orthodoxer theologischer, historischer und seelsorgerlicher Perspektive. Die Beiträge befassen sich unter anderem mit Ehe, Liebe und Askese bei Basileios dem Großen, mit orthodoxer und säkularer Psychotherapie, Sexualität im Kontext der orthodoxen Familie sowie dem orthodoxen Verständnis von Sexualität außerhalb der Ehe.

Weitere Beiträge behandeln die Prägung der westlichen christlichen Kultur durch den seligen Augustinus, das liturgische Verständnis des „ganzen Adam“ sowie den Einfluss weltlicher Musik auf das geistliche Leben. Ein abschließendes Podiumsgespräch widmet sich dem Thema sexueller Missbrauch in der Kirche, darunter dem Schutzkonzept der ROJ und der kirchlichen Verantwortung gegenüber den Opfern.

Zu den Autoren gehören Bischof Hiob (Bandmann) von Stuttgart, Priester Constantin Prihoanca, Erzpriester Ilya Limberger, Erzpriester Michael Rahr, Mönchspriester Athanasie Ulea und weitere Referenten der Tagung. Der Band erscheint als Broschur im Format 150 × 225 Millimeter und kostet 17,50 Euro. Er kann bereits vorbestellt werden.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Irenei in einem neuen Video darüber spricht, warum Phasen innerer Leere und geistlicher Trockenheit kein Zeichen dafür sind, dass Gott den Menschen verlassen hat.

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