Kinder erhielten in Wien Eis mit anzüglichen Sprüchen

Das kontroverse Wassereis. Foto: BILD

Das kontroverse Wassereis. Foto: BILD

Am 28. August wurde bei der Kinderveranstaltung „Wienopolis“ im Wiener Rathaus Fruchteis an Acht- bis 13-Jährige verteilt, dessen Verpackungen mit sexualisierten und zweideutigen Sprüchen versehen waren. Darauf standen unter anderem Formulierungen wie „Lutschen und Lecken erlaubt“ und „Nur Hartes macht Spaß“. Eine Mutter wurde auf die für Kinder ungeeigneten Aufschriften aufmerksam und beschwerte sich darüber. Anschließend wurde der Fall in den österreichischen Medien bekannt. Darüber berichtete BILD.

Der von der Stadt Wien finanzierte Veranstalter WienXtra bestätigte den Vorfall und entschuldigte sich. Nach Angaben der Organisation hätten die betreffenden Produkte bereits vor Beginn der Veranstaltung aussortiert werden sollen. In den letzten Stunden des Programms seien sie aufgrund eines Fehlers dennoch an Kinder ausgegeben worden. WienXtra kündigte an, die Abläufe bei der Beschaffung und Kontrolle zu ändern.

Der Vorfall führte auch zu Kritik aus der Wiener Politik. Die ÖVP forderte Aufklärung darüber, wie die Produkte bei einer öffentlich finanzierten Kinderveranstaltung ausgegeben werden konnten. Die FPÖ verurteilte den Vorgang scharf. WienXtra erklärte, die Aufschriften entsprächen nicht den eigenen Werten und betonte, dass der Schutz von Kindern höchste Priorität habe.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass das orthodoxe CRISIS-Journal sein regelmäßiges Erscheinen eingestellt hat.

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