Polnisch-Orthodoxe Kirche feierte Verklärung des Herrn am Berg Grabarka
Gläubige versammeln sich zur Feier der Verklärung des Herrn im Kloster der Heiligen Martha und Maria auf dem Heiligen Berg Grabarka. Foto: Orthodoxian News Agency
Mit einem festlichen Gottesdienst hat die Polnisch-Orthodoxe Kirche die Verklärung des Herrn am 19. August 2026 auf dem Heiligen Berg Grabarka in Podlachien gefeiert. Der Ort gilt als wichtigstes orthodoxes Heiligtum und Pilgerzentrum Polens. Auf dem bewaldeten Hügel befindet sich das 1947 gegründete Frauenkloster der Heiligen Martha und Maria, umgeben von zahlreichen Votivkreuzen, die Pilger dorthin gebracht haben. Darüber berichtete die Orthodoxian News Agency .
Die diesjährigen Feierlichkeiten zogen erneut zahlreiche Gläubige gleichzeitig aus Polen und dem Ausland an und standen im Zeichen des 1700. Jahrestages der Auffindung des Heiligen Kreuzes durch die heilige Kaiserin Helena. Grabarka ist seit Jahrhunderten ein bedeutender orthodoxer Wallfahrtsort; Während des Festes der Verklärung kommen tausende Pilger auf den Heiligen Berg.
Am Vorabend des Festes empfing Erzbischof Abel von Lublin und Chełm gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der Heiligen Synode die Pilger am Eingang des Klosters. In seiner Ansprache würdigte er Grabarka als einen seit Generationen geheiligten Ort und dankte den Gläubigen aus Polen und dem Ausland für ihre Teilnahme. Die Pilgerreise fällt außerdem in die Fastenzeit vor Mariä Himmelfahrt und ist daher mit besonderen körperlichen und geistigen Anstrengungen verbunden.
Erzbischof Abel bat die Gläubigen außerdem um Gebete für Metropolit Sawa von Warschau und ganz Polen, der wegen einer Erkrankung nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen konnte. Am Festtag leitete Abel die feierliche Göttliche Liturgie im Beisein weiteren Hierarchen und Geistlicher.
Mit einer Litanei um das Katholikon des Klosters, bei der die von den Pilgern mitgebrachten Früchte gesegnet wurden, endeten die Feierlichkeiten. Erzbischof Abel übermittelte die Grüße des erkrankten Metropoliten und versicherte ihm die geistliche Verbundenheit der Teilnehmer. Zugleich wünschte er dem Kirchenoberhaupt Gesundheit und Kraft für die weitere Leitung der Polnisch-Orthodoxen Kirche.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Dragiša Jerkić in München über die christliche Berufung zur Vergebung predigte.
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