Katholische Kirche in Ceuta rief angesichts des Migrantenzustroms zu Solidarität auf

Symbolbild zeigt Flüchtlinge an der Küste. Foto: freepik

Die Diözese der römisch-katholischen Kirche von Cádiz und Ceuta hat angesichts des starken Zustroms von Migranten zu Solidarität und konkreter Hilfe aufgerufen. In den vergangenen Tagen erreichten Tausende Menschen die spanische Exklave Ceuta von Marokko aus – schwimmend oder über den Grenzübergang Tarajal. Die spanische Regierung entsandte zusätzliche Polizei- und Militärkräfte, um die Lage zu sichern. Darüber berichtete die Evangelische Zeitung.

Die Diözese kündigte an, eng mit den zuständigen Behörden zusammenzuarbeiten. Zudem sollen die Kollekten aller Pfarrgemeinden in Ceuta vollständig der Migrantenpastoral zugutekommen. Mit dem Migrantenzentrum San Antonio sollen die dringendsten humanitären Bedürfnisse der Ankommenden gedeckt werden. Nach Angaben der Behörden sind die Aufnahmeeinrichtungen inzwischen überlastet.

Auch die Europäische Union beobachtet die Entwicklung. EU-Migrationskommissar Magnus Brunner sagte Spanien Unterstützung durch die Grenzschutzagentur Frontex zu. Der starke Anstieg der Ankünfte erinnert an die Migrationskrise des Jahres 2021, als innerhalb weniger Tage rund 8.000 Menschen Ceuta erreichten.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die neue Ausgabe von „Der Bote“ der Deutschen Diözese erschienen ist.

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