Zypern nahm staatliche Finanzhilfe für das Patriarchat von Alexandria wieder auf
Das griechische Patriarchat von Alexandria (Ägypten) kombiniert mit der Flagge Zyperns. Foto: orthodoxianewsagency
Die Regierung der Republik Zypern hat beschlossen, die jährliche staatliche Finanzierung des Alexandrinischen Patriarchats wiederherzustellen. Dies teilte der Außenminister des Landes, Konstantinos Kombos, nach der Sitzung des Ministerrates mit, wie die ukrainische Redaktion der UOJ berichtet.
Dem Regierungsbeschluss zufolge wird das Alexandrinische Patriarchat jährlich 75.000 Euro aus dem Haushalt des Außenministeriums Zyperns erhalten.
Nach Angaben des Leiters des Außenamtes existierte die staatliche Unterstützung auch früher, wurde jedoch im Jahr 2013 aufgrund der Wirtschaftskrise eingestellt.
„Wir führen diese Unterstützung auf eine dauerhafte Grundlage zurück, da wir die Rolle des Patriarchats für außerordentlich wichtig halten“, erklärte Kombos.
Der Minister hob hervor, dass das Alexandrinische Patriarchat seit mehr als zweitausend Jahren seinen Dienst in Ägypten und in den Ländern Afrikas verrichte und dabei den orthodoxen Glauben bewahre sowie die missionarische Tätigkeit entfalte. Darüber hinaus, so seine Worte, trägt das Patriarchat dazu bei, die geistliche und kulturelle Verbindung der griechischen Diaspora zu ihren historischen Wurzeln aufrechtzuerhalten.
Im Außenministerium Zyperns merkte man an, dass der Beschluss Teil einer breiter angelegten Strategie der sogenannten sanften Diplomatie sowie der Politik zur Unterstützung der christlichen Gemeinschaften der Region sei. In nächster Zeit beabsichtigen die Behörden des Landes, weitere ähnliche Initiativen zu verkünden.
Der Minister unterstrich zudem, dass die Gewährung der Hilfe an das Alexandrinische Patriarchat bei voller Achtung gegenüber Ägypten erfolgt, mit dem Zypern eine strategische Partnerschaft unterhält.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Österreich 133 Fälle von Hasskriminalität gegen Christen verzeichnete.
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