Ukrainische SOK-Gemeinde in Bosnien beging Fest des heiligen Wladimir
Die ukrainische Gemeinde der serbischen Kirche feierte das Andenken an Fürst Wladimir. Foto: UOJ
In Bosnien beging die ukrainische Gemeinde der Serbischen Orthodoxen Kirche den Gedenktag des heiligen apostelgleichen Fürsten Wladimir. Die Feierlichkeiten in der Kirche der Fürbitte der Allerheiligsten Gottesmutter leitete Archimandrit Platon (Jović), der der Gemeinde eine Reliquienpartikel des heiligen Märtyrers Wladimir, des Metropoliten von Kiew, zum Geschenk überreichte. Darüber berichtete die ukrainische Redaktion der UOJ.
Der Festgottesdienst im Dorf Chrvaćani fand am 26. Juli 2026 mit dem Segen des Metropoliten Efrem von Banja Luka statt. Diese historische Gemeinde wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts vom ukrainischen Missionar, Gebürtigen der Region Ternopol, Protosynkellos Wassili Striltschek, gegründet. Bis heute wird die aus Nachkommen der Umsiedler bestehende Gemeinde von einem Absolventen der Kiewer Geistlichen Akademie, Priester Pjotr Figurek, betreut.
Während der Liturgie, deren Gesänge im traditionellen ukrainischen Kirchengesang ausgeführt wurden, beteten gemeinsam mit den Ukrainern orthodoxe Serben und Ukrainer griechisch-katholischen Bekenntnisses.
Im Verlauf der Feier stimmten Klerus und Laien das „Viele Jahre“ an für das serbische und das ukrainische Volk, für den serbischen Patriarchen Porfirije, für Metropolit Efrem von Banja Luka sowie für Seine Seligkeit Metropolit Onufrij von Kiew und der Ukraine. Der Name des Vorstehers der UOK wird mit dem Segen der Serbischen Kirche in dieser Kirche bereits seit mehr als hundert Jahren genannt und bewahrt so die unlösbare Verbindung der Gemeinde zur Kiewer Metropolie.
Archimandrit Platon rief der Herde in seiner Predigt das aufopferungsvolle Wirken der Gründer der Mission in Erinnerung und mahnte, das reiche geistliche Erbe der Vorfahren zu bewahren. Nach dem Gottesdienst zogen die Gläubigen in einer Kreuzprozession mit den ehrwürdigen Ikonen und den Reliquienpartikeln des heiligen Märtyrers Wladimir um die Kirche.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass das Hiob-Kloster in Seyfriedsberg um Spenden für dringende Sanierungsarbeiten gebeten hatte.
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