Erdoğan erklärte, die Hagia Sophia nicht nur geöffnet, sondern der islamischen Welt zurückgegeben zu haben

Hagia Sophia in Istanbul. Foto: Wikipedia

Der Präsident der Türkei, Recep Tayyip Erdoğan, kommentierte den sechsten Jahrestag der Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee. Das Staatsoberhaupt nannte die Wiederherstellung des islamischen Status des alten Gotteshauses eine „Ehre“ und die Erfüllung eines historischen Versprechens gegenüber der muslimischen Welt. Darüber berichtet die ukrainische Redaktion der UOJ.

In einer offiziellen Ansprache am 24. Juli 2026 hob der türkische Führer hervor, dass dieses Ereignis die Herzen der Gläubigen erfüllt habe. „Es ist für uns eine große Ehre, die Große Moschee der Hagia Sophia an ihrem sechsten Jahrestag erneut für die Anbetung zu öffnen. Wir sind sehr, sehr glücklich darüber“, erklärte Erdoğan.

Er rief die Worte seines Mentors Necip Fazıl an, der die Öffnung des Heiligtums vorausgesagt hatte, und hob hervor, dass die jetzige Führung des Landes diese Hoffnungen verwirklicht habe.

Nach den Worten des Präsidenten hat die Türkei das Gebäude nicht einfach geöffnet, sondern es „gewürdigt, es der islamischen Welt zurückzugeben“. Dabei betonte Erdoğan, dass die Kathedrale der gesamten Menschheit, einschließlich der Christen, zugänglich bleibe, und nannte sie ein „einzigartiges Haus der Anbetung“ mit unvergleichlichen architektonischen Besonderheiten. Auf dem Gelände des Komplexes werden derzeit umfangreiche Restaurierungsarbeiten fortgesetzt.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass der Sekretär der Synode des Ökumenischen Patriarchats eine Gemeinde in Heidelberg besucht hatte.

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