Zürich: Bischof Andrej rief zu Treue, Reue und Standhaftigkeit im Glauben auf
Bischof Andrej feierte in Zürich die Göttliche Liturgie zum Fest der heiligen Apostel Petrus und Paulus und rief die Gläubigen zu einem Leben in Reue, Demut und Treue zum Evangelium auf. Foto: Diözese
Der serbisch-orthodoxe Bischof Andrej für die Schweiz, Italien und Malta hat am 12. Juli 2026 in der Dreifaltigkeitskirche in Zürich die Göttliche Liturgie zum Fest der heiligen Apostel Petrus und Paulus gefeiert. Mit ihm zelebrierten mehrere Priester und ein Diakon, während der Domchor „Stevan Mokranjac“ den Gottesdienst musikalisch gestaltete. Bischof Andrej berichtete darüber auf seiner Facebook-Seite.
In seiner Predigt stellte Bischof Andrej die Apostel Petrus und Paulus als zwei unterschiedliche, aber untrennbar verbundene Vorbilder der Heiligkeit heraus. Petrus zeige, dass die Stärke eines Christen nicht in Fehlerlosigkeit, sondern in der aufrichtigen Umkehr zu Christus nach jedem Fall liege. Paulus bezeuge als einstiger Verfolger der Kirche die verwandelnde Kraft der göttlichen Gnade, die einen Menschen zum eifrigen Verkünder des Evangeliums machen könne.
Beide Apostel hätten mit ihrem Leben und ihrem Martyrium bezeugt, dass die Liebe zu Christus jede Furcht überwindet, und so das Fundament der apostolischen Tradition gelegt, auf dem die Kirche bis heute stehe. Der Bischof rief die Gläubigen dazu auf, ihrem Beispiel zu folgen, den orthodoxen Glauben zu bewahren und „in Reue, Demut und Liebe“ als standhafte Zeugen des Evangeliums zu leben.
Da das Fest zugleich den Abschluss der Apostelfastenzeit markiert, empfingen zahlreiche Gläubige die Heilige Kommunion. Im Anschluss an die Liturgie klang das Gemeindefest in brüderlicher Gemeinschaft mit Bischof Andrej und den Geistlichen aus.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Irenei von London am Gedenktag der heiligen Zarenfamilie deren bleibendes Glaubenszeugnis würdigte und zu einem kompromisslosen Leben in Christus aufrief.
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