Patriarch Daniel rief junge Rumänen zur Bewahrung von Glauben und Identität auf
Patriarch Daniel ermutigt junge Rumänen in der Diaspora, ihren christlichen Glauben zu bewahren. Foto: Patriarchat
Der rumänisch-orthodoxe Patriarch Daniel hat junge Rumänen im Ausland dazu aufgerufen, ihren christlichen Glauben und ihre nationale Identität lebendig zu halten. In einer Botschaft zur Eröffnung des diesjährigen „ARC“-Camp-Programms betonte er die Bedeutung von Familie, Sprache und Kirche für den Zusammenhalt der rumänischen Gemeinschaft weltweit, wie das Patriarchat am 6. Juli 2026 berichtete.
Die Botschaft wurde in Bukarest zur Eröffnung der 17. Ausgabe des „ARC“-Camp-Programms verlesen. Das vom rumänischen Ministerium für Rumänen im Ausland organisierte Programm richtet sich an Kinder und Jugendliche aus der Diaspora und soll ihre Bindung an Rumänien stärken.
Patriarch Daniel rief die Teilnehmer dazu auf, als „Botschafter rumänischer Werte und des christlichen Glaubens“ aufzutreten. Zugleich ermutigte er sie, den Kontakt zur Heimat nicht abreißen zu lassen, Rumänien regelmäßig zu besuchen und dauerhafte Beziehungen zu Menschen und Orten des Landes aufzubauen.
In seiner Botschaft hob das Kirchenoberhaupt die christliche Familie als ersten Ort der Glaubensweitergabe, der moralischen Erziehung und der Pflege der rumänischen Sprache hervor. Vor dem Hintergrund des von der Heiligen Synode ausgerufenen Jahres 2026 zur Würdigung der Seelsorge an der christlichen Familie und zum Gedenken an die heiligen Frauen des Kalenders unterstrich er die Verantwortung der Kirche, Familien seelsorgerlich zu begleiten und zu stärken.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass ein Bericht im Juni 40 antichristliche Hassverbrechen in Europa aufzählte.
Lesen Sie auch
Priester Arsenije Jovanović: „Es gibt keinen Menschen, den Gott aufgegeben hat“
Predigt in Nürnberg zum Fest der Geburt Johannes des Täufers über Gottes Barmherzigkeit, wahre Umkehr und die Gefahr der Bindung an das Materielle
Lösung im Berner Kirchenstreit: Russisch-orthodoxe Gemeinde kann bleiben
Nach einer Einigung mit der evangelisch-lutherischen Gemeinde bleibt die seit Jahrzehnten genutzte Krypta im Antonierhaus als Gottesdienstort erhalten
Rumänisch-orthodoxe Gemeinde Ulm präsentiert sich beim Donaufest
Gemeinde beteiligt sich gemeinsam mit dem rumänischen Generalkonsulat in Stuttgart am Kulturfestival und wirbt für Rumänien sowie den interkulturellen Dialog
Fest des Johannes des Täufers im serbischen Kloster Srpski Kovin gefeiert
Beim Patronatsfest der Kapelle des Klosters Mariä Himmelfahrt im ungarischen Srpski Kovin erinnerte Archimandrit Metodije Marković an den Ruf des Heiligen Johannes zur Buße und geistlichen Erneuerung
Patriarch Daniel rief junge Rumänen zur Bewahrung von Glauben und Identität auf
Zum Auftakt des „ARC“-Camp-Programms ermutigte das Oberhaupt der Rumänisch-Orthodoxen Kirche Kinder und Jugendliche, christliche Werte, die rumänische Sprache und die Verbindung zur Heimat zu bewahren
Bundespräsident Steinmeier empfing Vorsitzenden der Orthodoxen Bischofskonferenz
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Situation der orthodoxen Christen in Deutschland sowie der ökumenische Dialog.